Running gag

Nach sieben Jahren: Stützmauer am Burggymnasium soll endlich fertig werden

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Nach Reihen sortiert und einzeln nummeriert sind die Steine für die Stützmauer am Burggymnasium. Sie sollen nun wieder angebracht werden.

Dass es so lange dauern würde, damit hat sicherlich niemand gerechnet. Man schrieb Sommer 2013 – mehr als sieben Jahre ist das her – als der Rat den Auftrag zur Sanierung der Stützmauer am unteren Schulhof des Burggymnasiums (BGA) vergab. Jetzt soll es endlich losgehen.

Altena – Sie galt als nicht mehr standsicher, die alte Stützmauer am BGA. Sieben Jahre später hat der Hauptausschuss nun den Auftrag vergeben, den letzten Teil der Sanierung nachzuholen. Es geht dabei um die stattlichen Bruchsteine, die keine statische Funktion haben, aber als Verblendung einen Blickfang hergeben. Der entscheidende Teil, die rund 45 Meter lange und 4,50 Meter hohe Mauer mittels Gussbeton wieder standsicher zu machen, ging noch vergleichsweise schnell über die Bühne.

Was dann unmittelbar folgen sollte, war die Kür, also der Wiedereinbau der Bruchsteine. Mitarbeiter des Bauhofes hatten sie abgenommen und anschließend – nach Reihen sortiert – eingelagert, um den den späteren Wiedereinbau zu erleichtern.

Noch im Sommer 2013 hatte das AK gemeldet, diese Maßnahme sollte im kommenden Jahr – mithin also 2014 – nachgezogen werden. „In den kommenden Tagen“, hieß es im Juli 2014, würden diese wieder angebracht. Bei dieser Absichtserklärung sollte es jedoch bleiben. Im April 2016 hieß es dann, die Mauer bleibe auch in diesem Jahr noch unverblendet, 2017 solle dieser letzte Schritt dann aber nachgeholt werden – auch hier blieb es letztlich bei einer Absichtserklärung.

Eher zügig verlief dagegen im Sommer 2016 die Sanierung der – allerdings viel kleineren – Mauer an der Südseite des Schulhofes, also im schmalen Teil, der den Hang hinauf führt. Nun also also doch – es soll etwas werden, noch in diesem Jahr. Einer, der immer wieder an diese noch ausstehende Maßnahme erinnert hatte, ist FDP-Ratsherr Bernhard Diel.

„Ich freue mich, dass es jetzt endlich gemacht wird“, sagt Diel. „Und ich freue mich, dass mein penetrantes Nachfragen erfolgreich war“, erinnert Bernhard Diel an die lange Zeit, die letztendlich ins Land gestrichen ist. „Das war ja schon fast ein running gag, dass ich immer wieder mit dem Thema kam."

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