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Nach sehenswertem Hubschrauber-Einsatz: So geht es jetzt am Burgberg weiter

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40 Rotationen ist der Hubschrauber am Mittwoch geflogen – und das nah der Burg Altena.
40 Rotationen ist der Hubschrauber am Mittwoch geflogen – und das nah der Burg Altena. © Wiechowski, Jona

Der Hubschrauber-Einsatz am Mittwoch war spektakulär und ging reibungslos über die Bühne. Das steht jetzt noch an am Burgberg.

Altena – Der zweite Hubschrauber-Einsatz im Rahmen der Felssicherungsarbeiten an der Burg Altena konnte am Mittwoch gegen 14.30 Uhr und damit gut zweieinhalb Stunden früher als geplant beendet werden. „Es wurden 40 Rotationen geflogen“, berichtet Hannah Heyn, Pressereferentin des Märkischen Kreises auf Nachfrage der Redaktion.

Auf dem Weg vom Mitarbeiterparkplatz runter in den Hang unter der Burg hat die Maschine Stützen für den Fangzaun sowie weitere Materialien transportiert. Auf dem Rückweg nahm sie Bigpacks mit Gehölzschnitt mit.

Den Hubschrauber brauchte es, weil das Gelände unmittelbar unter der Festung besonders steil und unwegsam ist und von großen Maschinen nicht befahren werden kann. Beispielsweise die Stützen sind mit rund drei Metern Länge unhandlich und schwer.

Heyn erklärt auf Nachfrage, dass der Hubschrauber-Einsatz „reibungslos geklappt“ hat. Und: Der Mitarbeiterparkplatz an Burg konnte bereits am Mittwoch wieder freigegeben werden. Zunächst hatte der Kreis angekündigt, dass eine Sperrung bis Freitag nötig sein könnte.

Und so geht es jetzt weiter: „Die Endmontage der Sicherungsnetze und Abspannungen der Fangzäune wird bis Ende des Jahres erfolgen“, berichtet Heyn. Für Anwohner, die seit Anfang des Jahres die lauten Felssicherungsarbeiten mitbekommen, gibt es eine gute Nachricht: „Die lärmintensiven Bohrarbeiten werden bis Ende Oktober fertiggestellt.“ Aber dann ist noch einiges zu tun: Abschließend werde die Rückabwicklung der Baustelle sehr zeitaufwendig sein, „da viel Material sowie Maschinen überwiegend von Hand transportiert werden müssen“, wie die Pressereferentin weiter berichtet.

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