Nachfrage von Interessenten

Nach Schließung: Landmarkt im MK wird verkauft 

Der Landmarkt Evingsen in Altena steht derzeit leer.
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Der Landmarkt steht derzeit leer.

Der Landmarkt im MK, der im November 2021 schloss, wird verkauft. Das haben die Schützen als Eigentümer beschlossen. Wichtig für sie: Das Gebäude soll stehen bleiben. Damit fällt eine Option weg.

Der Schützenverein Evingsen wird die Immobilie Am Schützenplatz 1, in der bis Ende November 2020 der Evingser Landmarkt vor allem regionale Produkte anbot, veräußern. Das ist das zentrale Ergebnis der außerordentlichen Mitgliederversammlung, die die Schützen um ihren Vorsitzenden André Schneider pandemiebedingt in digitaler Form abhielten.

Rund 50 Mitglieder des Schützenvereins nahmen an der außerordentlichen Versammlung teil. Auf der Agenda stand lediglich ein einziger Punkt: Landmarkt. „Die Immobilie steht seit dem 1. Dezember 2020 leer. Das Gebäude mit der 136 Quadratmeter großen Gewerbefläche und dem 978 Quadratmeter großen Grundstück gehören dem Schützenverein Evingsen“, erläuterte Thomas Becker. Er ist Schriftführer der Evingser Schützen und machte deutlich, dass „in nächster Zeit Investitionen in das Gebäude auf uns zu gekommen wären“.

Landmarkt: Kaufinteressenten melden sich

Weil nach der Schließung des Landmarkts aber auch Kaufinteressenten an den Schützenverein herangetreten seien, war auch die Veräußerung der Immobilie samt Grundstück eine Option gewesen. Eine Option, die aus Sicht des Vorstands in letzter Zeit augenscheinlich immer attraktiver wurde und dann zur Abstimmung gestellt wurde.

Becker erklärt: „Satzungsgemäß brauchen wir die Zustimmung der Mitglieder, wenn Vermögenswerte des Schützenvereins veräußert werden sollen.“ Diese Zustimmung gab es. Ohne Gegenstimme und bei vier Enthaltungen stimmten die Schützen einem Verkauf zu. Der Vorstand hat nun „grünes Licht“ für den Verkauf.

Standort für die Feuerwehr keine Option

Wer das Gebäude zu welchem Preis kaufen möchte und wie die zukünftige Nutzung aussehen könnte, dazu möchte sich der Schützenverein um André Schneider offiziell erst äußern, wenn die Tinte unter dem Kaufvertrag trocken ist. Nur so viel: „Uns war und ist wichtig, dass das Gebäude, das von Schützen erbaut worden ist, erhalten bleibt“, so Becker.

Damit scheidet die Stadt Altena, für die nach AK-Informationen das knapp 1000 Quadratmeter große Grundstück womöglich als Standort für ein neues Feuerwehr-Gerätehaus in Frage gekommen wäre, als Käufer aus – es sei denn, sie hätte von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht. Allerdings habe sich inzwischen herausgestellt, dass das Grundstück zwar ideal gelegen, für ein Gerätehaus aber zu klein sei, sagte Bürgermeister Uwe Kober auf Anfrage.

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