Nach Quecksilber-Unfall am BGA: Physikraum saniert

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Glücklich über den neuen Physikraum: Stefan Kemper, Jost Ritzenhoff (stellvertretender Schulleiter) und BGA-OberstudiendirektorHans-Ulrich Holtkemper mit Schülern (v.l.).

Altena – 190.000 Euro kostete die Sanierung des Physikraums. Die war nach einem Unfall mit Quecksilber schneller nötig als geplant.

Das Plakat „Gute Schule“ prangt seit gestern neben der Klassentür des von Grund auf sanierten Physik- raumes des Burggymnasiums (BGA). Es ist äußeres Zeichen des Dankes der Schule an das Land Nordrhein-Westfalen, das Mittel in Höhe von mehr als 125 000 Euro bereitgestellt hat. 

„Wir sind froh, dass von unseren insgesamt sieben Klassenräumen, in denen naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet werden, jetzt drei auf dem neusten Stand der Technik sind“, sagte Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper. Die noch fehlenden vier Räume werden nach und nach folgen, da stehe die Stadt im Wort. 

Physikraum lange nicht nutzbar

Er dankte der Verwaltung in Person von Stadtkämmerer und Schuldezernent Stefan Kemper. Der hatte nämlich im Einvernehmen mit dem Rat weitere 65 000 Euro für das BGA „locker gemacht“. So flossen insgesamt 190.000 Euro in den Fachraum Physik und wurden für moderne Technik, Ausstattung und einen kleinen Umbau verwendet. 

Schulräume werden am BGA seit vielen Jahren renoviert und saniert. „Hier, wo wir jetzt stehen, ging es etwas schneller – notgedrungen“, erinnerte Holtkemper. Denn Ende Oktober 2017 gab es einen Quecksilber-Unfall. Als Folge war der Physikraum nicht mehr nutzbar. 

Das BGA sei stadtweit aber nicht in einer Premiumsituation, sagte Kemper. Auch in den Räumen der Sekundarschule habe die Stadt kürzlich dank Landesförderung noch einmal kräftig investiert und das Raumprogramm in der Nette vervollständigt. 

Lagerraum und Co.

Insgesamt sieben Physik-, Chemie- und Biologieräume gibt es am BGA – mit dem sanierten Klassenzimmer sind jetzt alle so ausgestattet, wie man sich das als Lehrer wünsche, betätigte der stellvertretende Schulleiter Jost Ritzenhoff. Er ist Naturwissenschaftler und zum Beispiel von einem angegliederten Lagerraum hinter dem neuen Klassenraum mit vielen Exponaten für Versuchsanordnungen, Tischen, Schränken und Glasvitrinen mehr als begeistert. 

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