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Nach Flutkatastrophe: Rahmedebach weitestgehend fertig überbaut

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Im Mai kommenden Jahres sollen, wenn alles gut läuft, die Erweiterungsarbeiten auf dem Firmengeländer von Klincke abgeschlossen sein.
Im Mai kommenden Jahres sollen, wenn alles gut läuft, die Erweiterungsarbeiten auf dem Firmengeländer von Klincke abgeschlossen sein. © Wiechowski, Jona

Wer auf der Rahmedestraße in Richtung Innenstadt fährt und den Blick nach rechts wirft, sieht dieser Tage reges Treiben auf dem Gelände der Firma Klincke, die sich unmittelbar über dem Rahmedebach groß erweitert.

Altena – Die Flutkatastrophe von Juli 2021 hatte den Pegel des eigentlich überschaubaren Baches auf 3,40 Meter ansteigen lassen. Die ungeheuren Wassermassen rissen Autos mit und fluteten die Firma Klincke. Als das Wasser abgeflossen war, wurde deutlich, dass die Sohle des Baches durch angeschwemmtes Geröll um mehr als einen Meter angehoben war – auch da, wo er im Bereich des Firmengeländes unterirdisch verlief.

Um gefährliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden, verlangte die untere Wasserbehörde eine Verbreiterung des Tunnelquerschnitts für den Rahmedebach und die bauliche Entfernung eines Knicks.

Diese Arbeiten seien nun weitestgehend abgeschlossen, berichtet Geschäftsführer Bernd Falz im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Bach sei nun deutlich breiter – statt 4,50 Meter jetzt 6,50 Meter.

Und auch sonst gibt es gute Nachrichten: „Im wesentlichen läuft alles nach Plan“, sagt er mit Blick auf die laufenden Arbeiten. Im Januar soll die erste Halle fertig werden, bei der es sich um eine hochmoderne Glühe handelt.

Ausgestattet ist die mit zwei Glühsockeln, einer Heizhaube und einer Kühlhaube sowie Umkleideplätzen, Duschen und WCs für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich der Produktion, schreibt das Unternehmen auf seiner Webseite.

Danach soll dann der zweite Bauabschnitt fertig werden, der Werkhallen sowie Büroflächen für die Verwaltung umfasst.

„Mit elf neuen Büros auf zwei Etagen, Empfang, Besprechungsräumen, Teeküche, Archiv, Serverraum, Lagerflächen und WC-Bereichen auch für rollstuhlfahrende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht die Hermann Klincke J. H. Sohn GmbH & Co. KG einen großen Schritt in Richtung Zukunft.“ Mit einer Fertigstellung rechnet Geschäftsführer Bernd Falz im Mai kommenden Jahres.

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