Betroffene danken Ordnungsamt für Hilfe

Nach Feuer: Junge Familie noch ohne neue Bleibe

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Vom Brand gezeichnet: Der Hausflur in der ersten Etage des Hauses Mondhahnstraße 38.

Altena - Unbewohnbar ist die Brandwohnung an der Mondhahnstraße 38 in Dahle. Die vierköpfige Familie, die Samstag vom Feuer im Kinderzimmer überrascht wurde, ist noch ohne neue Bleibe.

Amtlich versiegelt ist die Wohnung im ersten Oberschoss des Mehrfamilienwohnhauses an der Mondhahnstraße 38 nicht. Aber ein Zutritt ist auch nicht möglich. Die Feuerwehr hat Sicherungen an der Tür angebracht. Die dürfen nur von einer berechtigten Person geöffnet werden. Und das wird zunächst ein Brandsachverständiger sein. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, wurde der Fall gestern behörden intern einem Mitarbeiter zur Untersuchung und Begutachtung übergeben.

Sachverständiger kommt

 „Es ist zu früh, schon etwas zu sagen“, hieß es aus der Pressestelle der Polizei weiter dazu. Ähnliches aus dem Rathaus: Dort war das Ordnungsamt der vierköpfigen Familie – darunter zwei Kinder – behilflich, übergangsweise im Hotel am Markt unterzukommen. Dort wohnten Vater, Mutter und Kinder auch gestern noch. „Wir sind dabei, ein Ausweichsquartier zu finden“, hieß es aus dem Rathaus. Derweil dankte das betroffene Ehepaar dem Amt herzlich für sein Bemühen. Was genau verbrannt ist, unter Umständen noch zu retten ist, alles unklar, hieß es weiter. Haus-Mitbewohner – in diesem Wohnhaus waren elf Personen gemeldet – berichten jedenfalls von einer „kompletten Zerstörung. Das tut mir so leid“, sagte ein junger Mann, er sich erinnerte, dass die junge Familie erst in der vergangenen Woche noch neue Gardinen aufgehängt hatte.

Gesichert: Die Wehr verschloss die Eingangstür.

„Das sah alles so schön aus.“ Der Flur des Hauses Mondhahnstraße 38 ist auf dem Treppenabsatz vor der betroffenen Wohnung vom Ruß des Feuers schwarz gefärbt. Brandgeruch selbst ist dank guter Lüftung im Haus so gut wie nicht mehr wahrnehmbar. Und auch von außen muss man schon ganz genau hinsehen, um zu erkennen, was sich hier abgespielt hat. Ein Fenster ist zur Straße geöffnet, eine der thermopenverglasten Scheiben sichtbar geborsten. Stadtbrandinspektor Alexander Grass hatte beim Einsatz eine Katze aus der Wohnung zum Tierarzt gebracht. Auch sie erhielt Sauerstoff. Dem Tier gehe es aber wieder besser.

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