Nach Festnahmen in Altena: Staatsanwalt wehrt sich gegen Kritik

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Auf diese Flüchtlingsunterkunft in Altena hatten ein 25-jähriger Feuerwehrmann und sein 23-jähriger Komplize am 3. Oktober einen Brandanschlag verübt.

Hagen - Nach der Brandstiftung in einem Flüchtlingsheim in Altena wehrt sich die Staatsanwaltschaft gegen Kritik der Grünen. Es habe trotz der schweren Brandstiftung keine ausreichenden Haftgründe gegen die beiden mutmaßlichen Täter gegeben, sagte Staatsanwalt Bernd Maas am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Männer seien zudem nicht rechtsradikal, sondern sie hätten Angst vor Flüchtlingen in der Nachbarschaft gehabt. "Eine rechtsradikale Einstellung besteht aus mehr als Fremdenhass", sagte Maas.

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour hatte zuvor empört auf die Entscheidung reagiert: "Wenn die Staatsanwaltschaft solche Taten verharmlost, dann findet sich bald für jede Schandtat irgendwie eine 'Erklärung'", hatte er der "Bild am Sonntag" gesagt.

Bernd Maas

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben nicht wegen versuchten Mordes, weil der Feuerwehrmann (25) den Brand auf dem unbewohnten Dachboden und nicht im Erdgeschoss gelegt habe, während sein Komplize (23) Schmiere stand.

Die beiden seien nicht verhaftet worden, da keine Flucht-, Verdunkelungs- oder Wiederholungsgefahr bestehe. Beide hatten zugegeben, am Samstag vergangener Woche einen Anschlag auf das Wohnhaus verübt zu haben. Es war niemand verletzt worden. - lnw

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