Nach erfolgreichem Workshop für Neu- und Wiedereinsteiger

Blasorchester startet am Dienstag mit Spätzünder-Proben

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Am Ende spielten Ensemble und Gäste zusammen den Six Note Blues in der Zentralen Raumgruppe.

Altena – Der Workshop für Neu- und Wiedereinsteiger des Blasorchesters Altena hat Früchte getragen: Zwölf Teilnehmer haben am Samstag zum ersten Mal – beziehungsweise nach vielen Jahren wieder – ein Instrument gespielt.

Alle bekommen nun eine Chance, so schnell fit zu werden, dass sie schon beim Weihnachtskonzert vollwertige Orchestermitglieder sind. Dazu startet heute eine sechsteilige „Spätzünder“-Einheit von 19 bis 20 Uhr in den Proberäumen oberhalb des Bestattungshauses Draheim in der Nette: Erfahrene Mitglieder und Instrumentallehrer sind vor Ort, um den spätberufenen Musikern so intensive Unterrichtseinheiten mitzugeben, dass ihnen der Einstieg ins Ensemble nicht schwerfallen sollte. 

„Noten und Instrumente, sofern nicht schon vorhanden, geben wir den Leuten mit. Wer am Samstag aber noch nicht da war, kann jetzt noch in die Spätzünder-Stunden gehen und die Freude am Musizieren dort entdecken“, beschreibt Dirigent Thorsten Goslar. 

In Einzelworkshops ging es an die Instrumentenkunde.

Verbunden war der Intensivproben-Tag am Samstag mit einer Wette: „Wir wollten alle zusammen beweisen, dass auch blutige Anfänger und Leute, die Jahrzehnte lang nicht musiziert haben, am Ende zusammen mit uns ein mehrstimmiges Stück spielen können!“ Mit dem Six Note Blues ist das gelungen. 

In ihm ist die Tonleiter enthalten. „Das ist auch so ein Klischee, dass man beim ersten Mal aus einem Blechblasinstrument gar keinen Ton heraus bekommt. Man darf nur nicht mit den höchsten Tönen anfangen“, erklärt Thorsten Goslar schmunzelnd. 

Von tollen Erfolgserlebnissen berichtete am Samstag zum Beispiel der 72-jährige Artur Schacht, der die Trompete Jahrzehnte lang hatte ruhen lassen, nachdem er sie als junger Mann erlernt und gespielt hatte und dann pausierte. „Es geht noch! Es macht Spaß! Ein echt tolles Gefühl!“

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