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Nach dem verheerenden Hochwasser: Luftbilder von Altena

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Am Brachtenbecker Weg riss die Flut vom 14. Juli vergangenen Jahres Teile einer Straße samt Gehweg und Geländer weg.
Am Brachtenbecker Weg riss die Flut vom 14. Juli vergangenen Jahres Teile einer Straße samt Gehweg und Geländer weg. © Szkudlarek, Robert

Die Auswirkungen der Flut im Juli 2021 haben den Märkischen Kreis lange Zeit beschäftigt und werden ihn auch weiterhin beschäftigen. Jetzt gibt es Luftbilder, die die betroffenen Gebiete zeigen.

Altena - In der Spitze waren seinerzeit 1500 Einsatzkräfte – unter anderem von Polizei, Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz, Malteser, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter, DLRG und weiteren Hilfsorganisationen – im Kreisgebiet unterwegs, um den Menschen zu helfen. Auch mehr als 300 überörtliche Kräfte aus den Regierungsbezirken Arnsberg und Detmold unterstützten vor Ort. Fast 3000 Einsätze wurden allein im Zeitraum zwischen dem 14. und 16. Juli im Kreisgebiet registriert.

In Absprache mit dem Innenministerium NRW hat die Bezirksregierung Köln, Geobasis NRW, zwischen Februar und April dieses Jahres Luftbilder von den am stärksten betroffenen Regionen in Nordrhein-Westfalen aufgenommen – darunter auch Altena.

Die jeweiligen Kommunen hatten um weitere Luftbildinformationen gebeten. „Um Schäden beziehungsweise Veränderungen mittels Luftbildern zu begutachten, eignet sich dieser Zeitraum mit unbelaubter Vegetation besonders gut“, schreibt die Bezirksregierung Köln.

Zu sehen sind auch Bilder aus Altena. Den Kommunen wurden die Daten nach der Fertigstellung zur Verfügung gestellt. Mit der Veröffentlichung des Dienstes „Hochwasserereignis 2021“ stellt Geobasis NRW diese Luftbildinformationen allen Interessierten frei zugänglich zur Verfügung.

Das Fotomaterial der Sonderflüge kann hier eingesehen werden.

Stark betroffen von der Flut war der Grennigloher Weg. Die Aufräum- und Wiederaufbaumaßnahmen sind längst nicht abgeschlossen. Ein Jahr später berichtetet eine Anwohnerin von ihren Erfahrungen.

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