Nach der Corona-Zwangspause mehr Vorstellungen und Plätze

Kino erhöht die Kapazität

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Ein guter Service gehört im Apollo-Kino dazu. Besucher gönnen sich Cocktails oder belegte Baguettes.

Altena -  "Das Publikum ist begeistert, dass wir wieder da sind – und wir freuen uns auch.“ Zufrieden berichtet Nicole Güldner, die Inhaberin des Apollo-Service-Kinos in der Nette, über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Seit Mitte März hatte man wegen der Auflagen zum Schutz vor dem Corona-Virus eine Zwangspause eingelegt.

 Seit dem 4. Juni läuft jetzt der Betrieb wieder, wenn auch mit reduzierten Publikumskontingenten. Und es zeichnet sich ab, dass das Kino die Kapazitäten langsam wieder erhöhen wird. Ab dem 25. Juni soll es auch unter der Woche wieder zwei Vorstellungen täglich geben. Bei der Wiederaufnahme der Vorführungen hatte man zunächst nur 30 Personen in den großen Saal eingelassen, der 72 Plätze bietet. Jetzt werde man dessen Auslastung auf bis zu 60 Prozent heraufsetzen.

Im kleinen Saal mit seinen 34 Plätzen werde man ebenfalls auf bis zu 60 Prozent der Kapazität gehen, kündigt Nicole Güldner an. Hatte man bisher ganze Reihen gesperrt, so werde man künftig mit der Platzbelegung verspringen. Sind also beispielsweise zwei Plätze von einem Pärchen belegt, werden auf deren Plätze künftig zwei freie Plätze folgen. Man habe zudem mit 1,80 Meter Beinfreiheit genügend Abstand zur jeweils nächsten Reihe. Die jetzt geschaffene Möglichkeit der Online-Buchung erleichtere zudem die Platzwahl. Apollo-Besucher haben also grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Tickets direkt online kaufen oder telefonisch reservieren und dann am Besuchstag an der Kasse bezahlen. 30 Minuten vor Beginn der ersten Vorstellung ist das Team telefonisch erreichbar unter 02352/22279. „Es empfiehlt sich, frühzeitig zu reservieren“, ergänzt Nicole Güldner. Die Kino-Besitzerin freut sich im Übrigen über eine große Resonanz, die sie aus dem Besucherkreis erfährt. „Unser Publikum ist toll“, beschreibt sie die Reaktionen. Da nach wie vor eine Besucherliste geführt wird, zeige sich auch deutlicher als zuvor der Einzugsbereich des Kinos. „Da reichen wir bis ins Ruhrgebiet hinein.“ Seit dem Neustart am 4. Juni sind schon mehr als 400 Besucher in den beiden Säalen gewesen. Zum Vergleich: In Vor-Corona-Zeiten zählte man 3000 bis 4000 Besucher in einem Monat. Da derzeit wieder Veranstaltungen mit bis zu 100 Besuchern möglich sind, könnte man die beiden Säale sogar zu 100 Prozent auslasten, doch davon sieht man im Apollo-Kino noch ab. Nicole Güldner: „Wir möchten noch nicht wieder voll belegen. Es geht ja auch um eine Verantwortung für das Publikum und unsere Angestellten!“

Ab dem 25. Juni werde es im Apollo wieder täglich zwei Vorstellungen geben sowie drei bis vier freitags, samstags und sonntags, kündigt Nicole Güldner an. Und es wird ein Wiedersehen mit einem Film geben, der im Kino in der Nette zum Dauerbrenner geworden war, aber gleichwohl von vielen noch gewünscht wird: Die Rede ist von „Bohemian Rhapsody“ dem großen Epos über die Band Queen. Und: Wer das Apollo-Kino besucht, darf auch mit dem berühmten „kleinen Hunger“ kommen. Verschieden belegte warme Baguettes oder Nachos stehen unverändert auf der Speisekarte. „Da machen wir keine Einschränkungen. Wir haben ja jetzt sogar mehr Zeit für dem einzelnen Kunden“, sagt Nicole Güldner.

Die coronabedingte Zwangspause, beginnend am 15. März, hatte man in der Nette genutzt, um das Kino aufzuhübschen. Das Foyer bekam zum Beispiel eine glitzernde Decke, auch das Treppenhaus und die Decke des großen Saals wurden gestrichen. Schließlich ging es an die Sanitäranlagen, und auch die Bestuhlung wurde gründlich gereinigt. Alle Vorstellungen bis zum 1. Juli sind einsehbar unter www.apollo-service-kino.de

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