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Nach Bagger-Absturz: Arbeiten an der Ortsvermittlung laufen wieder

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Von: Jona Wiechowski

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Seit ein paar Tagen ist ein neuer Schreitbagger am Start an der Ortsvermittlung an der Bachstraße. Die Arbeiten sind extrem aufwendig und erfordern unter anderem den Einsatz von Höhenkletterern.
Seit ein paar Tagen ist ein neuer Schreitbagger am Start an der Ortsvermittlung an der Bachstraße. Die Arbeiten sind extrem aufwendig und erfordern unter anderem den Einsatz von Höhenkletterern. © Wiechowski, Jona

Nachdem es im Januar oberhalb der Ortsvermittlungsstelle der Telekom in Altena zu einem gewaltigen Felsrutsch gekommen und Ende August ein Schreitbagger bei den Felssicherungsarbeiten rund 30 Meter in die Tiefe gestürzt war, gehen die Arbeiten weiter. Ein neuer Bagger ist seit ein paar Tagen auf der Baustelle, deren Fortschritt auch von der Bachstraße aus gut zu sehen ist.

Altena – „Die Hangsicherungsmaßnahmen sind im vollen Gange“, erklärt Telekom-Sprecher Nico Göricke auf Nachfrage der Redaktion. „Im oberen Bereich wurden bereits Drahtgeflechte mit Ankern angebracht.“ Als Nächstes erfolge die Beräumung und Felssicherung im unteren Bereich.

Rückblick: Ende Januar waren etliche Tonnen Gestein aus dem Burgberg gebrochen und teilweise auch auf die Ortsvermittlungsstelle der Telekom gestürzt, in der Telefon- und Datenleitungen für den Innenstadtbereich zusammenlaufen. Das Gebäude wurde beschädigt und durfte vorerst nicht mehr betreten werden – das ist allerdings schon länger nicht mehr der Fall. Beschädigt worden ist bei dem Felsrutsch in Sachen Technik nichts: „Die Technik läuft weiterhin reibungslos, es gibt keine Beeinträchtigungen für unsere Kunden“, erklärt Göricke weiter.

Dennoch ist der sogenannte Save-T-Container weiterhin vor Ort, den die Telekom Ende Januar in die Burgstadt gebracht hatte. Der enthält die komplette Technik einer Ortsvermittlung und wäre jederzeit dazu bereit eventuelle Ausfälle zu kompensieren. In der Burgstadt blieb es bis jetzt bei einer reinen Vorsichtsmaßnahme.

Aufsehen erregte die Baustelle oberhalb der Ortsvermittlung Ende August, als ein Schreitbagger rund 30 Meter tief abgestürzt und an einer Hauskante des Telekom-Gebäudes hängen geblieben war. Der 23-jährige Baggerfahrer wurde dabei wie durch ein Wunder nur leicht verletzt.

Den Sachschaden bezifferte die Polizei seinerzeit auf eine sechsstellige Summe. Mit einem Autokran wurde die stark beschädigte Maschine auf einen Tieflader gehoben und abtransportiert.

Nach wie vor laufen auch die Felssicherungsarbeiten unmittelbar unter der Burg Altena, für die ebenfalls ein Schreitbagger zum Einsatz kommt.

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