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Nach Abrissarbeiten an Bierbach-Brache: Noch viel zu tun

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Noch vor gut einem Jahr sah es ganz anders aus auf der Bierbach-Brache. Inzwischen sind die Abrissarbeiten abgeschlossen. Einige Teile sind mit Folie abgedeckt.
Noch vor gut einem Jahr sah es ganz anders aus auf der Bierbach-Brache. Inzwischen sind die Abrissarbeiten abgeschlossen. Einige Teile sind mit Folie abgedeckt. © Keim, Thomas

Die Abrissarbeiten an der Bierbach-Brache an der B236 sind abgeschlossen. Alles ist damit allerdings noch nicht getan.

Altena - Das konnte Andreas Kisker, Abteilungsleiter Bauen und Planen der Stadt Altena, im Stadtentwicklungsausschuss auf SPD-Anfrage berichten. Der Schutt sei inzwischen entsorgt worden.

Im Augenblick gebe es noch ein Problem mit der Entsorgung von Teilen des vorhandenen Bodens, erklärte Kisker. Es gehe dabei nicht um die Frage, ob entsorgt werden müsse – sondern vielmehr, wie damit umgegangen werden müsse. Hintergrund: Beim Märkischen Kreis habe es einen Mitarbeiterwechsel gegeben, „der die Betrachtung der Bodenentsorgung richtigerweise anders vornimmt als sein Vorgänger.“ Heißt für die Stadt: Sie muss einigen Nachforderungen nachkommen, weil das von ihr beauftragte Gutachten dafür nicht ausreicht. „Die Überarbeitung ist unterwegs“, sagte Kisker. Die belasteten Flächen seien mit Folie abgedeckt.

Nina Hoffmann (SPD) erinnerte daran, dass doch im vergangenen Ausschuss besprochen worden sei, dass das Grundstück möglichst schnell veräußert werden solle – wobei es sich jetzt danach anhöre, dass das länger dauere. Auch hätten Studenten im Rahmen eines Projekts die Vorstellung geäußert, das Ganze nicht gewerblich zu nutzen, sondern beispielsweise einen Park dort hinzubauen.

Andreas Kisker erklärte, dass solche städtebaulichen Wettbewerbe immer einen „hohen theoretischen beziehungsweise wissenschaftlichen Anteil“ haben. Was dort als Ergebnis herauskomme, sei für ihn ein Ansatz zum Brainstorming. Und: „Dass man dort nicht unbedingt eine Firma etablieren kann, die unten Fische züchtet und oben eine Solaranlage hat, ist glaube ich allen klar.“ Man müsse die Ergebnisse abwarten, die in Kürze kommen sollen. Es gebe keine Verpflichtung, diese Vorstellungen in Planungen mit aufzunehmen, so Kisker.

Bürgermeister Uwe Kober (CDU) bezeichnete die Fläche als ein „schönes Gewerbegrundstück“, das die Stadt nun auch ein Jahr lang als „Zwischenlager für alles Mögliche“ genutzt habe. Später erklärte er, dass das Hauptaugenmerk nicht darauf gelegen habe, das Grundstück noch in diesem Jahr zu verkaufen.

Und er stellte klar: „Da wird sicherlich kein Park hinkommen.“ Kober sprach von hunderttausenden Euro an Kosten, um das Grundstück so hinzubekommen. Deswegen: Es müsse wieder Geld reinkommen – wenn nicht über den Kaufpreis, dann über zukünftige Einnahmen.

Gelände aufwendig hergerichtet

Weiter betonte der Bürgermeister: „Das Grundstück läuft nicht weg.“ In der jetzigen wirtschaftlichen Krise gebe es sicherlich nicht allzu viele Gewerbebetriebe, die über einen Neubau in Altena nachdenken würden. Man müsse das Gelände ordentlich aufbereiten, damit es für einen Käufer interessant sei.

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