So macht Englisch Spaß

Altena – Aufgeregt huschen die Musiker, Moderatoren und Schauspieler hinter der Bühne hin und her. Hier wird noch einmal der Text geübt, dort gibt es eine letzte Stellprobe und – oh nein – ein Fleck auf dem Shirt für den Auftritt wird noch schnell entfernt.

 In fünf Minuten beginnt die große English Night im Burggymnasium. Wochenlang haben sich die Schüler auf diesen Auftritt vorbereitet. Gesungen, geschauspielert, Moderationstexte geschrieben, ein Programm zusammengestellt. Organisiert hatten den englischen Abend die Schüler der English Music Class der Jahrgangsstufe 9. Vom Kartenverkauf über die Plakate bis hin zur Bewirtung: Alles musste bedacht werden. Hinzu kamen die eigenen Proben für den Auftritt. Während hinter der Bühne noch eine Art sortiertes Chaos herrscht, nehmen vor der Bühne die Zuschauer Platz. Immer mehr kommen: Mitschüler, Lehrer und natürlich die stolzen Eltern und Familienangehörigen der vielen Akteure. Dann geht das Licht aus, die Scheinwerfer erhellen die Bühne – es geht los. Amelie Gluth und Amelie Manke begrüßen die Gäste. Die eine auf Englisch, die andere auf Deutsch – damit auch jeder alles versteht. „Wir beginnen mit The Sandman. Pünktlich um 18 Uhr läuft der ja auch im Fernsehen. Aber hier wird hoffentlich danach niemand einschlafen“, scherzen die beiden Moderatorinnen. Die English Music Class hatte für den Abend ein buntes Programm erarbeitet. Es gibt Stücke aus verschiedenen Genres – und allesamt natürlich mit Erklärungen. So wissen die Besucher nun, wieso die Gitarre so wichtig beim Reggae ist. Sie betont nämlich die Noten, die beim Gesang unbetont sind. Es folgen die kleinen Sänger der Jahrgangsstufe fünf. Sie singen „My Bonnie is over the Ocean“. Mit dem traurigen Liebeslied begeistern sie das Publikum. Die Bläser der Stufen fünf und sechs sind anschließend so eine große Gruppe, dass es schon eng wird auf der Bühne. Entsprechend klanggewaltig ist ihre Darbietung. Nach jedem Stück gibt es Applaus. Vor allem die Eltern und Großeltern im Publikum sind stolz auf die Leistungen ihrer Schützlinge – zu Recht. Denn was die Schüler auf die Beine stellten, war ein klangvoller Abend, der zeigte, wie viel Spaß Englisch macht.

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