V. Musial und O. Goloshchapova  bekommen beide 18 Punkte von der Werkstatt

Gleichstand bei der Vorauswahl

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26 Bewerbungsmappen waren eingegangen, die vom künstlerischen Beirat am Samstag gesichtet wurden.

Altena – Es herrscht Gleichstand zwischen Vincent Musial und Olga Goloshchapova. Beide Kandidaten für das Werkstatt-Stipendium 2019 haben vom künstlerischen Beirat des Vereins zur Förderung der bildenden Kunst jeweils 18 Punkte bekommen und damit auch eine Einladung nach Altena.

Auf Platz 3 mit zwölf Punkten wählten die Mitglieder Daniel von Bothmer. Alle drei Kandidaten haben unterschiedliche Richtungen vorgegeben. Die Grasbrunnerin Olga Goloshchapova hat mit Objektkunst und Lichtinstallationen in ihrer Mappe beeindruckt. Vincent Musial hat Skulpturen und Zeichnungen ins Rennen geschickt. Daniel von Bothmer aus Willingshausen ist Filmemacher, der sich auch Installationen und Malerei widmet. Alle drei Kandidaten werden sich am Dienstag, 7. Mai, um 18 Uhr in der Burg Holtzbrinck einfinden, um die Werkstatt persönlich von ihren Arbeiten zu überzeugen. Der Punktegleichstand der beiden Erstplatzierten muss dabei gar nichts bedeuten.

Die Werkstatt richtet sich in ihrer Auswahl danach, ob ein Künstler zur Stadt passt, der Öffentlichkeit interessante Arbeiten oder Arbeitsweisen präsentieren kann und wie ausstellungstauglich die Werke sind. Zudem hat es auch nie geschadet, ein interessanter Typ zu sein, um bei den Mitgliedern des Kunstfördervereins zu punkten. Das Altenaer Stipendium sieht für den Gewinner der persönlichen Vorstellungsrunde vor, sich ein halbes Jahr bei freier Kost und Logis und einer monatlichen Geldzuwendung von 700 Euro künstlerisch frei entfalten zu können. Planmäßig startet es am 1. Juni und dauert bis zum 30. November, wobei sich die Förderer durchaus auch auf zeitliche Verschiebungen einlassen. So begann der 2018er-Stipendiat Loïc Devaux seinen Aufenthalt in Altena im Herbst und beendete seine Schaffensperiode im Winter 2019. Leicht gemacht hat es sich die Werkstatt am Samstag nicht bei der Sichtung der qualitativ hochwertigen Mappen. Von 11 bis 16 Uhr dauerte der Entscheidungsprozess. Die Bewerber stammten aus allen Regionen der Bundesrepublik und eine Bewerberin kam sogar aus Wien. Interessenten müssen über ein abgeschlossenes Studium im Bereich der bildenden Künste verfügen. Ihr Studienabschluss muss nach dem 1. Januar 2017 erfolgt sein.

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