Museumsdepot: Neue Ordnung für 200 Bilder  

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Holger Lüders und FSJlerin Sarah Schöpp sortieren die Bilder ein.

Mehr als 200 Gemälde der Museen des Märkischen Kreises sind im Depot eingelagert. Nun neu geordnet in einer besonderen Anlage.

Altena - Im Depot in Altena warten die Bilder darauf, für Sonderausstellungen, Leihanfragen anderer Museen oder wissenschaftliche Forschungen und Publikationen ans Tageslicht geholt zu werden. 

„Die Gemälde müssen so aufbewahrt werden, als würden sie in einer Dauerausstellung hängen“, erklärt der Restaurator der Museen, Holger Lüders. 

Deswegen verfügt das Depot neuerdings über eine moderne Gemäldezugangsanlage: An beweglichen Gitterrahmen können die Bilder platzsparend und schonend aufbewahrt werden. 

Rund 20.000 Euro ausgegeben

Zieht man ein Gitter heraus, sind sie mit minimalem Aufwand zugänglich. „Als ein geeigneter Raum im Depot frei wurde, bei dem auch die Statik passte, ging es an die Vorbereitungen“, berichtet Lüders. 

Lichtschutzvorhänge schützen die Gemälde, ein Dampfbefeuchter sorgt für optimale Feuchtigkeit. Zum Schluss wurde die Gemäldezugangsanlage montiert. 

Wertvolle Bilder aus dem 17. Jahrhundert

Die Kosten für Anschaffung und Aufbau betrugen rund 20 000 Euro. Auf Holger Lüders und FSJlerin Sarah Schöpp, die ihr freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege absolviert, warten jetzt 230 Quadratmeter Lagerfläche an den Gittern, die mit Gemälden bestückt werden müssen, darunter besonders wertvolle Exemplare aus dem 17. Jahrhundert. 

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