Mühlendorf: 25 Jahre Begegnungsstätte

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Pfarrer in Ruhe Gerd Behrendt mit dem symbolischen Haus-Schlüssel. Links Küsterin Iris Jagemann, rechts Pfarrerin Merle Vokkert, die das Programm mit vorbereitete.

ALTENA - „Es ist uns ein Anliegen, dass wir den 25. Geburtstag des Gemeindezentrums Mühlendorf gemütlich feiern. Das Gespräch, das Klönen und das Schwelgen in Erinnerungen, sollen im Mittelpunkt stehen“, sagte gestern Pfarrerin Merle Vokkert.

Sie lädt alle Altenaer herzlich ein, sich am kommenden Samstag ab 15 Uhr in die Feierrunde einzureihen. Nach Kaffee, Kuchen oder Tee schließt sich nahtlos ein buntes Unterhaltungsprogramm an. Mittendrin: Pfarrer in Ruhe Gerd Behrendt, der einst an dieser Stelle für den Umbau des alten Gebäudes sorgte und auch am Samstag einiges erzählen will. Mit dabei ist auch Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier als Musikant. Für stimmungsvolle Lieder und die musikalische Umrahmung des gesamten Tages sorgt ansonsten Kantor Johannes Köstlin. 18 Uhr wird Samstag ein Dankgottesdienst in der Mühlendorfer Kirche gefeiert, bevor gegen 19 Uhr „alle gemeinsam essen und trinken“ können.

Dankbar sind Vokkert und ihr Ehemann Dr. Dietmar Kehlbreier, dass unter anderem Architektin Dorothea Ossenberg-Engels, die das Gemeindezentrum mit ihrem Ehemann Hubert plante, kommt und auch zurück blickt. Stephan Haack und sein Bruder Detlev werden einen historischen Film zeigen und Fotos, Dokumente und Dias werden auch präsentiert.

Bewegt erinnerte Pfarrerin Merle Vokkert gestern an Erna Haack, die sich jahrzehntelang im Mühlendorf ehrenamtlich einbrachte und noch heute, hoch betagt, die Außenanlagen pflegt. Aber auch Iris Jagemann, die sich seit August 1988 verantwortlich um das Haus kümmere, gebühre Dank und Anerkennung. Auch sie habe diese Aufgabe zur Herzensangelegenheit gemacht.

60 000 DM brachte die Gemeinde einst selbst für den Bau des rund eine Million Mark teuren Gebäudekomplexes auf. „Er ist noch immer schmuck und zeitgemäß“, sagt Vokkert und die vielfältige Nutzung, unter anderem als zweites Gemeindezentrum neben dem Lutherhaus, gibt ihr Recht.

Dass es Samstag eine spezielle Kinderbetreuung gibt, sei nur am Rande erwähnt. Ganz besonders gespannt sein dürfen die Altenaer auf Gerd Behrendt. Was er gestern noch so aus der Erinnerung parat hatte, ist zwar lange her, aber nach wie vor interessant und schon ein Stückchen Stadtgeschichte. Freuen dürfen sich alle Gäste Samstag auf einen noch nicht genannten Überraschungsgast. „Der bringt Spaß“, sagt Merle Vokkert und lacht still in sich hinein. Sie muss es wissen, sie hat ihn verpflichtet.

von Johannes Bonnekoh

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