Kein Mitgliederschwund beim MSC Altena

Motor weiterhin im Leerlauf

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Das traditionelle Automobilturnier am Langen Kamp musste der MSC Altena 2020 ebenso absagen wie weitere Veranstaltungen.

Der Motor des MSC Altena ist im vergangenen Jahr durch die Corona-Pandemie ins Stottern geraten. Seit dem zweiten Lockdown befinden sich Vereinsleben und Aktivitäten des rund 200 Mitglieder starken Motorsportclubs im Leerlauf.

Altena - „Wir hatten 2020 coronabedingt viele Ausfälle an Veranstaltungen. Und auch für dieses Jahr sieht es momentan leider nicht gut aus“, sagt der zweite Vorsitzende und Pressesprecher des MSC Altena, Dominic Löttgers. Die für Freitag, 5. März, geplante Jahreshauptversammlung des ADAC-Ortsclubs in der Burgstadt kann pandemiebedingt nicht durchgeführt und soll in den Sommer verlegt werden. „Wahrscheinlich tagen wir im August“, sagt Löttgers. Planungssicherheit gibt es in diesen Zeiten eben nicht.

Im vergangenen Jahr konnten die heimischen Motorsportfreunde ihre Jahreshauptversammlung noch durchführen, danach ging das Virus um die Welt und sorgte auch beim MSC Altena für eine Absagewelle. Das traditionelle Automobilturnier im April am Langen Kamp musste ebenso ersatzlos gestrichen wie das Fahrradturnier, die Oldtimerrallye, die Clubmeisterschaft, die Bildersuchfahrt, das Poker- und Schachturnier sowie die Nikolaus- oder Silvesterfeier. Dass auch etliche Clubabende im Clubheim am Hünengraben donnerstags ausfallen mussten, versteht sich von selbst.

Von Juni bis Mitte Oktober vergangenen Jahres aber fanden einige Treffen im Außenbereich des Clubheims statt – „natürlich unter Einhaltung der entsprechenden Vorschriften“, wie Dominic Löttgers betont.

Apropos Vorschriften: Die 6. historische Rallye Burg Altena, die 2020 am 8. August hätte stattfinden sollen und Mitte Mai abgesagt worden war, hätte nach Löttgers Angaben zwar unter Einhaltung der seinerzeit geltenden Corona-Schutzveranstaltung stattfinden können, aus Rücksicht auf die Gesundheit der Teilnehmer und Helfer aber entschied sich das Organisationsteam zur Absage. „Wir wollten kein Risiko eingehen – auch kein finanzielles“, betont Löttgers.

Es gab durch Corona nicht mehr Austritte als zu normalen Zeiten. Und ich rechne auch nicht damit, dass es wegen Corona bei uns mehr Austritte geben wird.

Dominic Löttgers

Während sich viele Sportvereine sorgen, dass einige Mitglieder wegen des monatelangen Lockdowns ihre Mitgliedschaft kündigen, sieht Löttgers die Gefahr eines Mitgliederschwundes beim MSC Altena nicht. „Es gab durch Corona nicht mehr Austritte als zu normalen Zeiten. Und ich rechne auch nicht damit, dass es wegen Corona bei uns mehr Austritte geben wird“, betont der zweite Vorsitzende. „Die meisten unserer Mitglieder freuen sich darauf, wenn wir irgendwann mal wieder zusammensitzen können“, so Löttgers.

Auch der Ausfall mehrerer Veranstaltungen im vergangenen Jahr – was 2021 möglich und machbar sein wird, ist noch nicht absehbar – habe beim MSC Altena keine spürbaren finanziellen Auswirkungen gehabt. „Wirtschaftlich haben wir durch Corona keinen Schaden“, erklärt Löttgers, der die große Hoffnung hat, dass der MSC spätestens im Sommer wieder einen oder zwei Gänge hochschalten und etwas mehr Gas geben kann.

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