Am Kohlberg

Motorradfahrer (19) bei Unfall im MK schwer verletzt: Nun meldet sich Mutter zu Wort

Dillon Nocker (19) aus Altena wurde bei einem Unfall schwer verletzt und musste ins Krankenhaus geflogen werden.
+
Dillon Nocker (19) aus Altena wurde bei einem Unfall schwer verletzt und musste ins Krankenhaus geflogen werden.

Dillon Nocker (19) wurde bei einem schweren Unfall im Mk schwer verletzt. Mit dem Helikopter kam er ins Krankenhaus. Nun meldet sich seine Mutter zu Wort - mit einer Botschaft an die Retter.

Altena – Sie stand in der Küche und bereitete ein Festessen vor. Ihr Sohn Dillon hatte tags darauf Geburtstag, wollte mit seinen Eltern „reinfeiern“. Daraus sollte nichts werden: Kurz nach 16 Uhr klingelte am Samstag, 17. April, bei Stephanie Nocker-Alexander das Telefon. Die schockierende Nachricht: Dillon hatte einen schlimmen Unfall.

Herd aus, ab ins Auto und schnell zum Kohlberg. Stephanie Nocker-Alexander und ihr Mann wohnen in Dahle und waren noch vor den Rettungskräften an der Unfallstelle. Weil sie in der Krankenpflege tätig ist, erkannte Dillons Mutter sofort die Schwere der Verletzungen: Dillon hatte einen offenen Bruch am Fuß. Er wurde in ein Dortmunder Krankenhaus geflogen und dort sofort operiert.

„Dahler Junge“ kannte einige Retter

Inzwischen geht es ihm wieder besser. An die Zeit nach den Unfall und den Flug mit dem Rettungshubschrauber hat er keine Erinnerung mehr. Dillon Nocker hat inzwischen die eine oder andere Nachricht an jene Menschen geschrieben, die ihm geholfen haben. Als „Dahler Junge“ kannte er manche der Feuerwehrleute, die nach dem Unfall zum Kohlberg geeilt waren. Auch Mitarbeiter des Kohlberghauses, die sofort zur Unfallstelle geeilt waren, gehören zu den Bekannten der Familie.

Auch Stephanie Nocker-Alexander will „einfach mal Danke sagen“. Das ist ihr ein großes Bedürfnis. Keine fünf Minuten nach ihr seien Rettungswagen und Notarzt sowie die Polizei an der Unfallstelle gewesen, berichtet Dillons Mutter. Bis dahin hätten Mitarbeiter des Kohlberghauses sich um ihren Sohn gekümmert und ihn beruhigt. Ebenso um den 24-jährigen Motorradfahrer, der ebenfalls schwer verletzt wurde und ins Krankenhaus kam.

„Menschliche Nähe immer da“

Schon das sei professionell und mit menschlicher Wärme geschehen, lobt die Dahlerin. Das habe sich fortgesetzt, als die Profis übernommen hätten: Empathisch und freundlich seien sie vorgegangen, alle Abläufe seien harmonisch und gut funktionierend gewesen. „Das war alles sehr professionell. Aber bei aller Routine war die menschliche Nähe immer da“, lobt die Mutter. „Der Notarzt hat einen tollen Job gemacht und mich immer wieder informiert.“

Eine hohe Meinung hat sie auch vom Piloten des Rettungshubschraubers. Die Wiese, auf der der gelandet sei, sei so steil, „dass ich da nicht Schlitten fahren möchte“. In ihr großes Dankeschön schließt die Mutter übrigens auch die Polizeibeamten ein.

Verhalten der Retter: Keine Selbstverständlichkeit

Kann man so ein professionelles Verhalten nicht ohnehin erwarten? Wegen ihres Jobs in der Pflege hatte Stephanie Nocker-Alexander schon öfter mit Rettungskräften so tun. „Da habe ich auch schon ganz andere Sachen erlebt. Das ist nicht selbstverständlich, dass das so läuft“, meint sie.

Nicht selbstverständlich ist auch, dass die durch den Unfall verursachte, längere Sperrung von den Autofahrern ohne Murren hingenommen wurde. „Und es hat nicht ein einziger sein Handy gezückt und Fotos gemacht.“

Am Kohlberg, einer der beliebtesten Motorrad-Strecken im MK, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Zudem ärgern sich die Dahler seit Jahren über Raser.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare