Die Motivation: „Ich arbeite gerne und helfe gerne“

Petra Heer ist die neue Pfarrgemeinderatsvorsitzende in St. Matthäus-Nachrodt-Wiblingwerde.

ALTENA - Vor etwa 15 Jahren begann Petra Heer, sich in der Katholischen Kirche zu engagieren. „Ich habe immer meine Hilfe angeboten, bei den verschiedensten Dingen“, sagt die 57-Jährige. Seit acht Jahren ist sie Gemeinderatsvorsitzende in St. Theresia Evingsen und jetzt ist sie zur Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates St. Matthäus Altena-Nachrodt-Wiblingwerde gewählt worden. Von Ilka Kremer

„Eigentlich wollte ich das gar nicht werden“, gesteht sie im Gespräch mit der Redaktion. Sie sei nicht der Typ dafür, immer im Vordergrund, immer in der Öffentlichkeit zu stehen. „Ich arbeite gerne, ich helfe gerne – das ist meine Motivation“, erklärt Petra Heer, die sich dann doch von den Argumenten der anderen überzeugen ließ und Ja zum Vorsitz im Pfarrgemeinderat sagte. Diese Aufgabe hat viel mit Organisieren zu tun. „Das macht mir Spaß“, sagt die 57-Jährige. Zudem liebe sie den Umgang mit Menschen.

Petra Heer ist mit dem Pädagogen Walter Heer verheiratet, das Ehepaar hat zwei erwachsene Kinder und eine Enkelin. „Das Amt der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden ist mir sehr wichtig, aber meine Familie steht immer noch an erster Stelle“, macht sie deutlich. Für ihre Lieben könne sie bei der Kirche auch mal Nein sagen. Genauso könne sie aber auch auf deren Unterstützung zählen, wenn in der Gemeinde mal Not am Mann sei. Neben ihrer Tätigkeit als Hausfrau und Mutter arbeitete Petra Heer immer als Honorarkraft im Bürgerzentrum Nettenscheid. Dort ist sie jetzt seit rund 20 Jahren am Nachmittag für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig.

Als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates will die 57-Jährige ganz eng mit ihrer Stellvertreterin Christiane Frebel zusammenarbeiten. „Wir wollen das als Team machen“, erklärt sie. Und das angestrebte Ziel für die Pfarrei sei, in den drei Gemeinden St. Matthäus, St. Theresia und St. Josef mehr Gemeinschaft zu erreichen. „Es soll irgendwann mal ganz normal und dabei egal sein, ob man in Evingsen in der Messe sitzt oder in Nachrodt“, das wünscht sich Heer – vor allem für die nächste Generation.

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