Imra-Abriss ist jetzt absehbar

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Firma Johann Moritz Rump, IMRA genannt, an der Rahmedestraße. Etwa ab dem 26. September kommen die Abrissbagger.

Altena - Bald wird der Abriss der ehemaligen Firma Rump an der Rahmedestraße deutlich sichtbar: Davon künden Halteverbotsschilder, weil ab Montag Bohrungen für Baugrunduntersuchungen stattfinden werden.

Im Inneren der riesigen Immobilie läuft seit etwa drei Wochen die Entkernung, also das Aussortieren verschiedener Materialien. In der übernächsten Woche will dann Abbruchunternehmer Siegfried Müller mit schwerem Gerät anrücken, um mit dem eigentlichen Abriss zu beginnen.

Wenn die Abrissbagger da sind, werden sie zunächst in Richtung des Rahmedebaches arbeiten. Das Vorhaben werde sich insgesamt recht anspruchsvoll gestalten, berichtet Matthias Rentrop als Vorbesitzer der Fläche. Das habe damit zu tun, dass ein großer Teil der Immobilie den Bach überspannt – und gleichzeitig auch die Rahmedestraße stützt. „Die soll ja nicht in den Bach fallen.“

Für den Ablauf der Arbeiten bedeutet das, dass Abriss und Neubau faktisch nicht zu trennen sind. Es müsse dann eben sofort wieder eine Stützkonstruktion geschaffen werden, die bereits elementarer Teil des entstehenden Neubaus ist. Das gelte im Übrigen wegen der Hanglage genauso für die Gebäudeteile in Richtung Südstraße.

Der Generalunternehmervertrag zur Bauausführung sei inzwischen unterzeichnt. Wann der Neubau des Edeka-Marktes dann tatsächlich eröffnet, könne derzeit noch nicht zuverlässig gesagt werden, berichtet Matthias Rentrop als Vorbesitzer der Fläche. „Aber es ist ja klar, dass es möglich schnell gehen soll.“ Auf die Entwicklung rückblickend und in Anbetracht einer Versorgungslücke, die nun zwischen der Schließung des Toom-Marktes und der Neueröffnung in der Rahmede entstehen wird, meint Rentrop im Übrigen: „Die Politik hätte sich früher entscheiden müssen.“ Es sei ganz generell nicht gut, nur einen einzigen Vollsortimenter in einer Stadt zu haben. „Hier ist Platz für zwei Anbieter“ ist Rentrop überzeugt.

Eine Tatsache im gesamten Ablauf freut Rentrop rückblickend: „Wir werden keine Brache von 100 Jahren Nadelfertigung hinterlassen. Es wird dort etwas Neues geschaffen.“

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