Berg-Neubau: Grüne stellen Fragen

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Ein bunt besprayter Bauzaun umgibt die Bauruine. Da kommt niemand hinein, außer, er knackt das einzige Schloss (siehe linker Bildrand, unten).

Altena - Vier kritische Fragen zur Bauruine der Fritz-Berg-Stiftung „Wohnen am Bungern“ stellt im Vorfeld der Ratssitzung am Montag Oliver Held für die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen.

Der Politiker möchte von der Verwaltung wissen, „(...) ob die ruhende Baustelle sachgerecht gesichert ist und vom unvollendeten Bauwerk keine Gefahren ausgehen.“

Held wird aber noch konkreter und möchte wissen, „(...) wie lange muss die derzeitige Situation geduldet werden und welche rechtlichen Vorschriften sind hier einschlägig und müssen vom Bauherrn beachtet werden?“

Im Vorfeld der öffentlichen Sitzung, in der unter anderem Stefan Kemper als Kämmerer einen Bericht zur finanziellen Lage der Staedt abgibt, ist der Grünen-Frage-Katalog Hauptbestandteil der Zusammenkunft.

Obwohl die Verwaltung in Teilen für das jahrelang vor-sich-hin-gammeln der Bauruine nicht zuständig ist, denkt Held weiter. „Kann dem Bauherrn aufgegeben werden, den Rückbau (also Abriss, die Redaktion) durchzuführen? Und: Welche Folgen ergeben sich weiterhin aus den hier einschlägigen Vorschriften, falls der Bauherr nicht in der Lage sein sollte, das Bauvorhaben zeitnah weiterzuführen. Nach Informationen unserer Zeitung, hat Held versucht, mit der Stiftung in Kontakt zu treten - offenbar ohne Erfolg. Sie hat aktuell auch ihren Internet-Auftritt aus dem Netz genommen.

Öffentl. Ratssitzung: Montag, 14. Mai, 17 Uhr, Raum 62, Rathaus

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