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Mobilität auf dem Land: „Autonomes Fahren soll etabliert werden“

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Von: Julius Kolossa

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Berichteten Engelbert Falke (links) von der Kolpingsfamilie über das Projekt „Zukunftswerkstatt: Mobilität“: Alessa Näpel und Dr. Christofer Daiberl.
Berichteten Engelbert Falke (links) von der Kolpingsfamilie über das Projekt „Zukunftswerkstatt: Mobilität“: Alessa Näpel und Dr. Christofer Daiberl. © Kolossa, Julius

Wie könnte die Mobilität der Zukunft auf dem Land aussehen. Mit dieser Frage beschäftigt sich noch bis Ende dieses Jahres das Projekt „Zukunftswerkstatt: Mobilität“ als Verbundprojekt der Stadtwerke Balve und Menden.

Hierbei soll mit so genannten „Mobilitätsinseln“ in den Ortsteilen und in diesem Monat abschließend in der Kernstadt mit den Bürgern das Gespräch über die Mobilität der Zukunft auf dem Land gesucht werden. Eine erste Zwischenanalyse wurde am Montagabend beim Kolpingforum der Kolpingsfamilie Balve im Pfarrheim vorgestellt.

Projektkoordinatorin Alessa Näpel und Dr. Christofer Daiberl, Geschäftsführer der Josephs GmbH als unterstützendes Institut bei der Ergebnisermittlung, berichteten, dass bisher 266 Balver befragt wurden. „Das Auto bleibt primäres Fortbewegungsmittel“, stellte Näpel ein für das ländlich geprägte Balve wenig überraschendes Ergebnis vor. Die mit einem Pkw verbundene Flexibilität, Zeitersparnis und Größe beim Transport sei unschlagbar. Unzureichend ausgebaut sei der Öffentliche Personennahverkehr in der Region. Grundsätzlich gut werde das Carsharing als Option bewertet. „Mittel- bis langfristig sollte das autonome Fahren etabliert werden“, bezog sich Näpel auf einen weiteren Themenschwerpunkt.

Stadtrat soll über Ergebnisse informiert werden

Konkretes lässt sich aus der Zwischenanalyse noch nicht ableiten. Zunächst soll auch der Stopp der finalen Mobilitätsinsel in der Kernstadt (9. bis 27. September an der Bogenstraße) abgeschlossen sein. Alessa Näpel: „Die Ergebnisse werden wir dann zunächst im Rat der Stadt vorstellen.“ Die Politik könne auf der Basis dieser Daten dann Taten folgen lassen, wie die Einwohner Balves und seine Dörfer zukünftig mobil bleiben sollen.

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