Infoveranstaltung

Ab 2021: Bahn baut Schallschutzwände

Der Abellio istb recht  leise. Für Lärmprobleme auf der Ruhr-Sieg-Strecke sorgen vor  allem  Güterzüge 

Die Deutsche Bahn lädt die Anlieger der Bahnstrecke zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Lärmsanierung in Altena“ ein. Sie findet am Mittwoch, 6. November, ab 19 Uhr im Saal der Burg Holtzbrinck  statt.

 Die Ingenieure der DB präsentieren dort die Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens und erläutern den weiteren Planungs- und Bauablauf für die vom Unternehmen vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen, die in der Kommunalpolitiker allerdings auf wenig Gegenliebe stoßen. Schallschutzwände an den Gleisen würden im Innenstadtbereich das Stadtbild beeinträchtigen, meinte der Ausschuss für Stadtentwicklung, als er sich mit dem Thema beschäftigte. 

Für die Bahn bleibt es dabei: Sie will voraussichtlich ab Herbst 2021 Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes in Altena durchführen. „Dabei werden entlang der Bahnstrecke Schallschutzwände errichtet und in allen Bereichen schalldämmende Bauteile wie Schallschutzfenster oder spezielle Lüfter in Wohngebäude eingebaut“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung

 Das Programm Lärmsanierung: Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,4 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1800 Kilometern Schienenstrecke und 60630 Wohnungen investiert. Allein im Jahr 2018 wurden rund 45 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und etwa 100 Millionen Euro ausgegeben.

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