Mittwoch fällt die Entscheidung

Im Stollen ist es - noch - finster.

ALTENA ▪ 13 zum Teil hochkarätige Büros haben sich beteiligt, am heutigen Mittwoch fällt die Entscheidung: Ab 10 Uhr tagt in der Burg Holtzbrinck in nicht öffentlicher Sitzung die Jury, die den Sieger des Wettbewerbs „Erlebnis-Aufzug zur Burg Altena“ küren soll. Dabei geht es um deutlich mehr als um ein Preisgeld von vergleichsweise bescheidenen 5000 Euro: Es geht – so das Projekt tatsächlich gebaut werden sollte – möglicherweise um das Honorar für die Umsetzung und um viel Prestige. Unterirdische Aufzüge zu Burgen gibt‘s nicht viele – und solche mit „Edutainment“ praktisch gar nicht.

Edutainment heißt: Einerseits sollen der Aufzug und der 170 Meter lange Stollen, der den Zugang bildet, unterhaltsam sein, andererseits aber auch lehrreich. Die Besucher (es wird mit rund 140 000 pro Jahr gerechnet) sollen so auf ihren Besuch auf der Burg vorbereitet werden.

Knapp sechs Millionen Euro soll der Aufzug kosten, hat das Fraunhofer-Institut berechnet. Rund 500 000 Euro stehen für das „Bespielen“, also das Edutainment zur Verfügung. Wer das beste Konzept auf die Beine gestellt hat, entscheiden nicht nur Fachleute. Zehn Mitglieder wird die Jury haben. Dazu gehören ausgewiesene Experten wie der Wittener Stadtplaner Henry Beierlorzer oder der Kunsthistoriker Dr. Johannes Busmann, aber auch „prominente Laien“ wie Bürgermeister und Landrat.

An den ganztägigen Beratungen beteiligt sind außerdem drei Sachverständige: „Burgherr“ Stefan Sensen, Corina Turner als Vorsitzende des KulTur-Forums und Sandra Heßling von der VCE Verkehrslogistik Consulting & Engineering. Dabei handelt es sich um einen Ableger des Fraunhofer-Institutes an der TU Dortmund. ▪ ben.-

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