Spektakel läuft seit Freitag

Mittelalterfest in Altena: Fotos und Video hier

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Edle, Musik und fahrendes Volk sind in der Stadt.

ALTENA - „Die Viertel-, Halb- und Stundenrede habe ich schon gesprochen. Ich fasse mich deshalb kurz: Viel Spaß beim Mittelalterfest und gleich läuft das Freibier!“ Droste Dr. Andreas Hollstein hatte am Freitag ein Einsehen mit den Gästen im Innenhof der Burg.

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Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius-Marke hatte niemand wirklich Lust auf lange Reden. Kurz gefasst hatte sich zuvor auch schon Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper. Kaum war sie in Mikrofonnähe, hallten fünf Böllerschüsse über die Stadt. Einmal mehr abgegeben von der Artillerie des Schützenvereins Evingsen unter Leitung von Matthias Schmoll.

Schweißnaß war um diese Zeit schon der ein oder andere Gewandte, Ritter, Gaukler, Reiter und Feuerspucker, der sich ab 18 Uhr in einem bunten Zug ab Markaner, unterstützt durch ein Fanfarencorps und Fahnenschwenker, in einem bunten Zug durch die Innenstadt zur Burg bewegt hatte. Es waren weniger Schausteller als in den Jahren zuvor – wahrscheinlich der Witterung geschuldet.

Bilder vom Freitag und vom Samstag:

Auftakt Mittelaltermarkt am Freitag

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Kreisdirektor Barbara Dienstel-Kümper als Burgherrin erinnerte an die Anfänge des Spectaculums vor fünf Jahren, das jetzt aber eindeutig das größte Mittelalterfest Südwestfalens sei. Diese Zeitepoche selbst sei gar nicht so gewesen, wie sie sich jetzt dem Besucher auf dem Markt präsentierte, gab sie ein wenig Nachhilfe in Geschichte um anzufügen: „Gut so, sonst hätten wir heute sicherlich nicht so einen Spaß und eine Freude.“

Droste Dr. Andreas Hollstein, dieses Mal in „leichtem Junkergewand“ statt blanker Rüstung – „wir hier in Altena sind so etwas wie das Mallorca des Sauerlandes“ – sagte er in Anspielung auf die Witterung und schlug das Freibier-Krombacher-Fäßchen gekonnt mit nur einem Schlag an. „Ich habe wohl Übung“, flachste er. „Allen Schaustellern, Gästen aus nah und fern und den Altenaern selbst, wunderschöne Tage bis einschließlich Sonntag, 4. August, in der Stadt, an der Lenne und auf der Burg“, wünschte das Stadtoberhaupt im letzten Jahr ohne Burgaufzug. - Johannes Bonnekoh

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