Festbilanz von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein

Mittelalterfest: "Änderungen wird es geben"

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Am Ritterturnier wird nicht gerüttelt: Diese publikumswirksame Unterhaltung wird einfach erwartet.

Altena - 15000 Besucher - „Das ist noch weit davon entfernt, schlecht zu sein, aber eine Steigerung muss wieder her“, bilanziert Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein nach dem Mittelalterfest. Eine Wiederholung im nächsten Jahr kann er bereits jetzt bestätigen, darauf hätte sich der Veranstalterkreis noch am Sonntagabend geeinigt. „Aber es gibt Stellschrauben, die wir drehen möchten und müssen.“

„Vor einem Jahr hatte uns der Regen am Samstag viele Gäste gekostet, in diesem Jahr war es das umgekehrte Extrem“, so Hollstein. Auf die brennende Sonne allein wollen die Gastgeber das Ausbleiben mancher Besucher aber nicht schieben. „Wir werden überlegen, ob wir neue Gaukler buchen und die Standkonzeption der Anbieter überdenken. Auf der Marktmeile soll Abwechslung sein. Woran wir nicht rütteln werden, ist die Buchung hochwertiger Top Acts auf den Hauptbühnen auf der Burg und im Küstersort. Da hat uns die Erfahrung in diesem Jahr wieder gelehrt, dass wir damit ein großes Publikum erreichen können. Gleiches gilt auch fürs Ritterturnier. Das erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und es wird erwartet, dass so etwas geboten wird.“ Jene Top Acts schlagen finanziell natürlich ordentlich zu Buche. „Das Fest finanziert sich durch Eintrittsgelder, Standgebühren und Sponsoren. Rücklagen für ein besucherschwaches Wochenende sind da, aber die kann man nicht endlos strecken. Über Geld wird im Laufe des Jahres zu sprechen sein“, ergänzt Hollstein. Beim Spaziergang über den Langen Kamp seien ihm diesmal weitaus mehr MK-Kennzeichen, als Ruhrgebiets- und Rheinlandsortskennungen aufgefallen. Die Marktmeile selbst und das Bühnenprogramm boten für Hollstein ein stimmiges Bild. „Gefallen hat es den Gästen bei uns gut und auch die meisten Marktbeschicker sind auf ihre Kosten gekommen.“ Die Erfahrung zeige: Kunden lieben das Außergewöhnliche beim Bummel. „Das müssen wir bieten und die Fühler frühzeitig ausstrecken, denn Mittelalterfeste gibt es viele. Es ist aber nicht so, dass der Anbieter-Markt leer gefegt wäre. Neue Händler haben wir noch jedes Jahr begrüßen können.“

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