Auch die Castellani sehen Defizite

Markus Schaefer.

ALTENA ▪ Die „Castellani de Altena“ haben jetzt durch ihren Sprecher Markus Schaefer zur Diskussion über die Burgbelebung Stellung genommen. Schaefer bezieht sich dabei auf die Aussage der stellvertretenden Museumsleiterin, dass die Erfahrungen mit den Castellani nicht immer so gewesen seien, wie man sich das beim Kreis gewünscht habe.

Schafer schreibt: „Unsere Erfahrungen mit dem Märkischen Kreis auch nicht, denn es wurden immer wieder Zusagen gemacht, die nicht eingehalten wurden, die dann zu Spannungen führten. Dies auszuführen dürfte etwas länger werden, vielleicht einmal an anderer Stelle.“

Die Castellani seien stets mit Engagement zur Sache gegangen, betont Schaefer: „Trotzdem haben wir immer unsere Arbeit gemacht, mit Spass und Einsatzbereitschaft.“

Der Sprecher der Mittelalter-Gruppe greift noch weitere Aspekte auf: „Kommen wir nun zur Qualität von Museumsangeboten. Kinder merken, ob man sie wirklich mag, die Kinder hatten immer Spass und waren begeistert. Ist es nicht das, was Eltern sich wünschen, dass die Kinder mit einem tollen Gefühl nach Hause gehen?“, fragt Schaefer. Im Team der „Castellani de Altena“ befänden sich Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen, viele aus dem sozialen und pädagogischen Bereich. „Ist das schlecht?“, fragt sich der Sprecher. Schaefer schreibt: „Wir haben uns im Jahr 2010 zusammen gefunden, um als Bürger unserer Stadt aktiv an historischen Events teilzunehmen und Interessierten die Geschichte unserer Stadt näher zu bringen. Ansprechpartner war ich zu jeder Zeit, dies wusste auch der Kreis. Wir lieben unsere Stadt, unsere Burg und unseren Kreis und wollen hier leben.“

Zum Dialog mit dem Märkischen Kreis heißt es: „Auch wir hätten gerne einen Strich gezogen, aber es liegt nicht an uns, wie es zu ersehen ist. Gesprächsbereit waren wir immer, aber wir sind zu keiner Zeit angesprochen worden, vielleicht ändert sich dies nun. Auf dies ein Vierecken Stein, wie er auch fällt, sich immer auf ein Seiten stellt.“ ▪ tk

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