Altenaer SPD fordert Klarstellung

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Interessiert lauschten die SPD-Mitglieder den Ausführungen ihres stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Paul Rump. ▪

ALTENA ▪ Die SPD in Altena stehe weiter hinter dem Projekt Burgaufzug, stellte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, Paul Rump, auf der Mitgliederversammlung des Ortsverband am Donnerstagabend klar. Aber: Rump machte in seinen Ausführungen bei der Versammlung im Lennestein auch Einschränkungen.

„Der Bürgermeister muss unsere Fragen zufriedenstellend beantworten“, erklärte Rump, der für die ebenfalls anwesende SPD-Fraktionsvorsitzende Irmgard Ibrom aus dem Rat berichtete. In einer Anfrage an die Verwaltung zur Ratssitzung am 22. Oktober wollen die Sozialdemokraten unter anderem wissen, ob eine Kostenreduzierung bei dem Bauvorhaben ohne Qualitätsverlust überhaupt möglich sei und wie mögliche Kostenüberschreitungen abgedeckt seien. Weitere Fragen hat die SPD-Fraktion zum Brandschutzkonzept – in diesem Fall zur Prüfung durch einen unabhängigen Experten. Zudem fragen die Genossen: „Sind aufgrund der geänderten Ausschreibung negative Auswirkungen bei technischen/elektronischen Einbauten, insbesondere beim geplanten Edutainment zu befürchten?“ Rump fasste die Ansicht der SPD-Fraktion so zusammen: „Die SPD ist für den Burgaufzug, nur muss alles klargestellt und sicher sein.“

Weiteres Thema in seinem Bericht war die geplante Ansiedelung eines Vollsortimenters in der unteren Rahmede. Dazu habe sich die SPD-Ratsfraktion noch keine abschließende Meinung gebildet, gab Rump zu Protokoll. In der Versammlung wurde unter den Parteimitgliedern kontrovers diskutiert. „Ich habe gehört, Toom mache dann zu“, sagte ein Anwesender. „Diese Gerüchte dürfen für uns aber kein Maßstab sein“, antwortete Rump und erklärte, dass zunächst ein Gutachten von der Stadt in Auftrag gegeben worden sei, das mögliche negative Auswirkungen (Kaufkraftverluste) für die Innenstadt beleuchten soll.

Aus der Versammlung gab es auch andere Meinungen. So vermutete ein Genosse, dass durch die Neuansiedelung eines Lebensmittelmarktes einige Rahmeder zum Einkaufen aus Lüdenscheid zurückgeholt werden könnten.

Anschließend wählten die Anwesenden Matthias Bergfeld, Reiner Kemmerling, Lutz Vormann, Irmgard Ibrom, Helmut Göss und Vanessa Werner zu Delegierten für die Wahlkreiskonferenz der SPD zur Kandidatenaufstellung der Bundestagswahl 2013. Einstimmig bestimmten die Genossen zudem Jochen Bernardi zum neuen Beisitzer im Ortsverein. Später berichtete Birgit Sippel (MdEP) aus dem Europaparlament. ▪ David Schröder

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