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Mit riesigem Wolfskopf: Neuer Spielplatz endlich eröffnet

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Von: Jona Wiechowski

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„Wulfsegge“ heißt der Spielplatz und verweist auf die Wölfe, die dort früher gelebt haben sollen.
„Wulfsegge“ heißt der Spielplatz und verweist auf die Wölfe, die dort früher gelebt haben sollen. © Wiechowski, Jona

Die Kinder der evangelischen Kindergartens Rahmede waren am Freitag die ersten, die den neuen Themenspielplatz „Wulfsegge“ an der Burg Altena mit den beiden Pferden und dem riesigen Wolfskopf testen durften. Dabei war der Spielplatz eigentlich schon seit gut drei Monaten fertig,

Altena – Doch er konnte nicht freigegeben werden, weil wegen Sanierungsarbeiten an der Burg in unmittelbarer Nähe ein Gerüst stand.

Die Wartezeit tat der Freude der Kinder keinen Abbruch. Doch bevor es so richtig losgehen konnte, ergriff Landrat Marco Voge das Wort. „Ich freue mich ganz besonders, dass ihr hier seid“, richtete er in einer kurzen Eröffnungsrede an die Kleinen. Er erklärte ihnen, dass dem Kreis die Burg gehöre – und er sich deswegen um alles kümmern müsse.

Der Themenspielplatz sei ein weiterer wichtiger Baustein im Rahmen des Projekts „Didaktische und mediale Ergänzung und Inszenierung der Dauerausstellung und der Außenanlagen der Burg Altena“. Voge: „Für die Kinder in Altena, aber natürlich auch für Familien, die die Burg Altena besuchen, ist die Anlage eine Bereicherung und eine großartige neue Attraktion.“

Landrat Marco Voge eröffnete den Spielplatz an der Nordwestseite der Burgmauern, ehe ihn die Kinder des evangelischen Kindergartens Rahmede testen durften.
ks_vwd-oeoqpswg-fb90a63249ae28773b87d82f53de6f12.jpg © Wiechowski, Jona

Der Landrat bedankte sich beim Land NRW für Fördermittel im Rahmen des Programms Heimatzeugnis, die an die Märkische Kulturstiftung Burg Altena für umfangreiche Arbeiten am Wahrzeichen gegangen sind und den neuen Spielplatz erst ermöglicht haben. 1,5 Millionen Euro gab es für das Gesamtprojekt.

Von den 185 000 Euro, die Planung, Erdarbeiten und Spielgeräte des Spielplatzes gekostet haben, konnten somit 90 Prozent gefördert werden. Die verbleibenden rund 18 500 Euro brachte die Stiftung als Eigenanteil auf.

Deren Vorsitzende Renate Schulte-Fiesel freute sich, dass dieser „wunderschöne Spielplatz, ganz im Bezug zur Burg Altena“ nun endlich eröffnet werden konnte. Das Geld dafür habe die Stiftung natürlich gerne gegeben. Dann blieb auch ihr nur noch, den Kindern viel Spaß zu wünschen.

Sichtlich Freude hatten die Kinder auf den Pferden, hier mit Renate Schulte-Fiesel von der Kulturstiftung.
Sichtlich Freude hatten die Kinder auf den Pferden, hier mit Renate Schulte-Fiesel von der Kulturstiftung. © Wiechowski, Jona

Der Name Wulfsegge entspricht übrigens dem des Altenaer Burgbergs und verweist auf die Wölfe, die dort früher gelebt haben sollen. Der große Wolfskopf ist das zentrale Spielgerät, in dem die Kinder klettern und rutschen können. Die beiden hölzernen Pferde vor dem Wolf – der aus Robinienholz gefertigt wurde, das mit der Zeit passenderweise grau wird – stehen für zwei Arnsberger Ritter, die die Burg zu Pferde angreifen.

Baustart für den Spielplatz war im März dieses Jahres, die Fertigstellung erfolgte im Juni. Wegen des Gerüstes an der Burg zog sich die Eröffnung gut drei Monate hin. Für die Planung der Spielstätte war das Büro BSL Landschaftsarchitekten aus Soest verantwortlich, die Firma Frey Garten- und Landschaftsbau aus Lüdenscheid für Erdarbeiten und Fallschutz; die Firma Spielart aus Thüringen baute die Spielgeräte.

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