Stadt Altena nimmt an OECD-Flüchtlingsstudie teil

Ministerium fordert Altenaer Beteiligung an

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Das Stellwerk leistet gute Integrationshilfen - hier ein Schnappschuss bei einem Sprachkurs.  

Altena - Was haben Athen, Paris, Wien, Amsterdam, Barcelona, Glasgow und Göteburg mit Altena gemeinsam?

Nun, so sagte es Montag, 13. Februar,  vor dem Rat Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein: „Diese Großstädte und Zentren nehmen an einer OECD-Flüchtlingsstudie teil. Und aus NRW hat die Bundesregierung Altena als Teilnehmer gemeldet.“ Der Rat quittierte das mit ungläubigem Schweigen und Hollstein schob nach: „Ja, so ging es mir erst auch. Wir haben aus dem Haus mehrfach nachgefragt. Nein, es ist gewünscht, dass der ländliche Raum auch an einer solchen Studie teilnimmt und da kommt Altena ins Spiel.“ Ausdrücklich habe das Ministerium festgestellt, die Einwohnerzahl der europäischen Millionenmetropolen sei zwar ein wichtiger Indikator, keine Frage, aber es komme auch auf die Qualität der Arbeit an. Besonders Österreich und Italien hätten darauf gedrängt, dass auch kleine Räume und Kleinstädte in die Studie mit aufgenommen würden. „Jetzt sind wir dabei und freuen uns“, stellte das Stadtoberhaupt fest. So ganz nebenbei hat der Bund dafür noch eine fünfstellige Summe „locker gemacht“

Weitere Ratssplitter:

Neuigkeiten in Sachen syrisch-katholischer Gemeinde Essen: Wie mehrfach berichtet, liebäugelten ab dem vergangenen Herbst bis zu 200 Personen damit, vom Ruhrgebiet nach Altena umzuziehen. „Ich habe nie an diese Größenordnung geglaubt“, wiederholte Montag, 13. Februar,  Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein vor dem Rat. Allein gab er bekannt, dass jetzt sicher sei, „dass drei Familien, zusammen etwa 15 Personen, an die Lenne umziehen“. Ob weitere folgen, sei derzeit nicht absehbar. Diese Gruppe gehöre zur Klientel der anerkannten Flüchtlinge. „Vielleicht“, so orakelte er, „folgen noch weitere Familien, wenn diese Gruppe sich am Ort wohlfühlt.“ J Der Rat beschloss Montag eine neue Kosten-Satzung für die Feuerwehr.

Fehlalarm

Damit folgten die Politiker einer Vorgabe durch das Land. Kernaussage: Personen, die Fehlalarme auslösen, die Gefahren im Straßenverkehr heraufbeschwören (Ölspur) oder Gefahrstoffe beim Transport nicht richtig sichern, können deutlich höhere Kosten für den Feuerwehreinsatz in Rechnung gestellt werden. Dabei geht es um Fahrzeug- und Gerätekosten und die Erstattung von Verdienstausfall für beruflich selbständige Angehörige der Feuerwehr. J Personalie: Aleksandra Bacevic (Stadtmarketing) wird neue Stellvertreterin von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein im Verein „Naturpark Sauerland-Rothaargebirge“. Dieser Verein ist in Sachen Tourismusförderung wichtiger Partner der Stadt.

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