Minister zuversichtlich, dass Geld fließt

Minister Harry Voigtsberger, Landrat Thomas Gemke und SPD-Landtagsabgeordneter Michael Scheffler (v.l.).

ALTENA ▪ NRW-Bauminister Harry Kurt Voigtsberger hat sich gestern Nachmittag Altenas „Regionale 2013“-Projekt, den Event-Aufzug zur Burg, angesehen. Zusammen mit Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann, Landrat Thomas Gemke und anderen Vertretern der Südwestfalen Agentur ging der Minister aber zunächst durch die Innenstadt. „Da sehen Sie die Probleme, die wir haben. Die wollen wir nicht verstecken“, so Hollstein zu Voigtsberger.

Der stellte schnell fest, dass in der Lennestraße sehr wohl enormes Potential vorhanden sei – aber auch, dass dort investiert werden müsse. Auch warf er einen Blick auf die Lenneuferpromenade, die sich angesichts des nahenden Hochwassers allerdings nicht von ihrer besten Seite zeigte. Deswegen hatte Hollstein auch Fotos vom vergangenen Sommer mitgebracht und berichtete, dass die Promenade von den Bürger sehr gut angenommen werde. „Viele sitzen hier in der Sonne, Jogger drehen ihre Runden und, und, und.“

Dann ging‘s ins Stadtinformationsbüro und in den Stollen. Die Führung durch die nassen, aber hübsch bunt beleuchteten Gänge übernahm Stadtplaner Roland Balkenhol. Minister Voigtsberger lauschte seinen Ausführungen sehr interessiert. Balkenhol berichtete außerdem, dass die Regionale und der Burgaufzug in Altena schon viel bewegt hätten. „Hier hat sich gewaltig was verändert“, sagte er und meinte damit die Stimmung in der Bevölkerung. „Die Leute merken, dass etwas passiert“, so Balkenhol. Und das nahm Minister Voigtsberger sehr erfreut zur Kenntnis.

Altena sei für ihn im Zusammenhang mit der Regionale 2013 sehr interessant, sagte der Minister im Gespräch mit der Redaktion. Es gehe nicht nur um den Aufzug zur Burg Altena, sondern um einen Strukturwandel der Stadt. Das Regionale-Projekt könne der Initialzünder sein, damit sich auch private Investoren fänden, die die Attraktivität der Stadt steigern helfen.

„Es geht ja auch darum, dem demografischen Wandel entgegen zu wirken und Altena für die Menschen attraktiv zu machen“, so Voigtsberger weiter. Damit auch junge Familien sagen würden, „hier möchte ich bleiben, hier kann ich gut leben, hier kann ich arbeiten“. Das gehe nicht von alleine, sondern mans tehe in Konkurrenz zu anderen Standorten. Und die Regionale schaffe Möglichkeiten, diese Projekte entsprechend anzupacken.

In Sachen Finanzierung der Regionale sei das Land NRW noch in der Klärungsphase, erklärte der Minister. In sechs bis acht Wochen sei der Prozess wohl abgeschlossen und eine endgültige Zahl könnte genannt werden. Voigtsberger: „Ich bin zuversichtlich, dass Geld fließt – nur wie viel es sein wird, das weiß ich nicht.“ . ▪ Von Ilka Kremer

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