Minister begeistert sich für Burgaufzugs-Modell

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Simone Schmidtke im Stadtinfo-Büro: Hier steht das neue Stollen- und Aufzugsmodell.

ALTENA - Seit das ehemalige Möbelhaus Hinne an der Lennestraße verschwunden ist, bleiben immer wieder Bürger am Gelände stehen, um sich vorzustellen, wie es hier wohl bald aussieht, wenn der Eingangsbereich zum Burgaufzug steht.

Fantasie ist das eine – planerische Wirklichkeit das andere. Wer Zeit und Lust hat, muss nur ein paar Meter gegenüber ins Stadt-Informationsbüro gehen. Denn dort steht seit gestern ein etwa zwei Meter großes „Burgaufzug-Modell“ zum Anfassen. Simone Schmidtke als Beauftragte für den Krämerdorfverein erläutert gerne, welche Gebäude dort gebaut und wie das neue „Tor zur Burg“ aussehen soll oder der Aufzug funktioniert. Denn auch davon existiert ein Modell.

Hunderte von Sauerländern haben das bereits gesehen – die Stadt nutzte am Wochenende die Chance, ihr Regionaleprojekt beim 5. Südwestfalentag in Olpe vorzustellen.

Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein konnte dazu unter anderem NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Stand seiner Stadt begrüßen. Er ließ sich von Hollstein ausführlich auf den aktuellen Stand der Bauarbeiten und Planungen bringen. Der Grüne-Spitzenpolitiker sparte aber auch nicht mit Lob für den begonnenen Stadtumbau. Ein befreundeter Planer habe ihm davon berichtet und regelrecht geschwärmt, so der Minister.

Immer wieder hörte am Samstag die Altenaer Abordnung in Olpe: „Burgaufzug? Kenn ich. Hab ich schon in der Zeitung gelesen“, was sowohl für Hollstein als auch die Repräsentanten der Stadt belegte, dass sich Altena bereits überregional mit dem Projekt einen gewissen Namen gemacht habe.

Ein Anschauen des Stollen- und Aufzugsmodells lohnt sich in jedem Fall. Interessenten sehen nicht nur Pläne und Striche auf dem Papier, sondern 3-D-Darstellungen, die der Realität sehr nahe kommen.

Bohrbeginn für den Schacht ist – AK berichtete – der Monat November. Auch Gesteinsproben liegen im Stadt-Info-Büro. Diese „Burgbergscheiben“ belegen: Das wird noch ein hartes Stück Arbeit, bis der erste Tourist auf diesem Weg die Feste besucht.

von Johannes Bonnekoh

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