Weitre Etappe auf dem Weg von Kürten nach Berlin

Schweißtreibende Aktionskunst: Michael Flossbach rollt Stein durch Altena

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Friedenskünstler Michael Flossbach und einige Helfer.

Altena - Der symbolträchtige und 130 Kilogramm schwere Mühlstein des Künstlers Michael Flossbach hat am Sonntag eine weitere Etappe auf seinem Weg von Kürten nach Berlin zurückgelegt. Gestartet ist der Aktionskünstler im heimischen Raum am Samstag in Meinerzhagen und brach Sonntag von Lüdenscheid auf nach Iserlohn.

Sehr zufrieden war Flossbach dabei mit der Resonanz der Lenne- und Volmetaler. Zur Erinnerung: Den Stein, den er selbst als Friedensstein bezeichnet, zieren die Symbole der acht größten Weltreligionen. Zusätzlich sind in das Rund des Randes gut sichtbare Zeichen und Buchstaben in 44 Sprachen eingemeißelt, die alle den Begriff Frieden bezeichnen.

Diesen Friedensstein dauerhaft als Zeichen der Versöhnung und einer ständigen Friedensarbeit ins Rollen zu bringen, ist Flossbachs Anliegen. „Ihm schließen sich immer wieder viele Menschen an, die das auch möchten“, sagt beispielsweise Ralph Schneider aus dem Rahmedetal. Er hat die Aktion vor Ort mit begleitet und den Streckenverlauf ausgesucht. Schneider verweist beispielsweise auf das soziale Netzwerk Facebook, das diese Aktion unter „stoning roll“ publiziert. „Dort findet jeder Interessent auch weitere Fotos und einen kleinen Film von Hilger Müller, der mit seiner Kameradrone bis Altena dabei war.“

Von Lüdenscheid bis Altroggenrahmede waren fünf Menschen aktiv, dann stießen weitere fünf Personen dazu, darunter auch die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Rita Rüth.

Nach einer kleinen Rast an den Lenneterrassen gab man den Plan, den Stein über denWixberg nach Iserlohn zu rollen, auf. Der kürzeste Weg ist nicht immer auch der Einfachste... In Iserlohn war die Johanneskirche das Ziel. Dort bleibt der Stein bis zum kommenden Sonntag und wird dann seine Reise in Richtung Katholikentag in Münster fortsetzen. Am 3. Oktober will Flossbach zum ,Tag der Deutschen Einheit’ in Berlin ankommen.

Sein Wunsch danach: Er möchte mit zusätzlichen Helfern mit dem Stein weiter Richtung Jerusalem ziehen, um ein Zeichen für den Frieden zwischen den Religionen und den Ländern der Welt zu setzen.

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