Die meisten Regale des neuen Supermarktes sind bereits gefüllt

1500 Quadratmeter Verkaufsfläche: Endspurt im neuen Edeka

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Teambuilding in der Weinabteilung: Beim Auffüllen der Regale lernen die Mitarbeiter sich untereinander kennen. Außerdem lernen sie, was wo steht – wichtig, damit sie später Kunden helfen können.

Altena - Was gehört wohin? Das müssen die etwa 50 Mitarbeiter des neuen Edeka in Altena erst noch lernen.

Hilfestellung leistet dabei die sogenannte „Spiegeltruppe“. So heißen jene Mitarbeiter der Edeka-Regionalgesellschaft Rhein-Ruhr im niederrheinischen Moers, die auf die Neueinrichtung neuer Märkte spezialisiert sind. Sie räumen gemeinsam mit den Mitarbeitern des neuen Marktes die Regale ein.

Immer mit dabei ist natürlich Inhaber André Enste. Um die 2000 verschiedene Artikel werden auf 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche angeboten – da muss man schon genau überlegen, was wohin gestellt wird. Und woher weiß man überhaupt, was ins Sortiment aufgenommen wird? „Erfahrung“ antwortet Ense kurz und bündig – schließlich ist das bereits sein zweiter Edeka-Markt.

Im Gegensatz zu den Discountern sind Edeka-Märkte inhabergeführte Betriebe, deren Besitzer durchaus Einfluss auf das Sortiment haben. Da kann man dann auch Akzente setzen. Gelegentliche Sonderangebote aus dem Bereich der Haushalts- und Unterhaltungselektronik seien ein Steckenpferd von ihm, die werde es auch in Altena immer mal wieder geben, verriet Enste.

Diese Produkte muss Enste sich selbst besorgen. Etwa 90 Prozent seines Sortiments werde er über Edeka beziehen, schätzt er. Neben dem, was er selbst beim Großhandel einkauft, gibt es dann noch so genannte „Strecken“– das sind Regalmeter, die an externe Lieferanten vergeben sind. Sie liefern ihre Produkte direkt in den neuen Laden und sortieren sie dort auch ein.

Gähnende Leere herrschte  am Freitag noch in den Kühlungen: „Die Frischeprodukte werden erst kommende Woche angeliefert“, verrät Enste. Obst und Gemüse kommen sogar erst in der Nacht zu Donnerstag an, also wenige Stunden vor Eröffnung des Marktes. Während das Verkaufspersonal sich um die Warenpräsentation kümmert, sind auch immer noch Handwerker im Einsatz – „letzte Restarbeiten“, kommentiert der Betreiber, der sich davon nicht bange machen lässt: „Der Eröffnungstermin steht, wir werden rechtzeitig fertig.“

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