Erweiterte Vorstände gründen den Sportverein Altena / Entscheidung liegt bei den Mitgliedern

Ein Meilenstein auf dem Weg zur Fusion von TSV und MTV

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Auf gute Zusammenarbeit: Jan Zanger, Jan Waschke und Stefan Rohde (von links) sind guter Dinge, dass TSV und MTV bis zum 30. Juni zu einer gestärkten Gemeinschaft verschmelzen werden

Altena - Es war ein Meilenstein auf dem Weg zur angestrebten Fusion zwischen TSV und MTV Altena. Am Dienstagabend gründeten die erweiterten Vorstände der beiden innerstädtischen Breitensportvereine den Sportverein (SV) Altena, in den der TSV und MTV bis zum 30. Juni zu einer gestärkten Gemeinschaft verschmelzen sollen.

Die Entscheidung über die Bündelung der Kräfte aber liegt freilich bei den Mitgliedern beider Vereine, die im Zuge der Jahreshauptversammlungen über die Fusion abstimmen werden. Nach dem gemeinsamen, harmonischen Jahresempfang in der Burg Holtzbrinck und dem großen Zuspruch der Mitglieder haben die Vorstände von TSV und MTV in den vergangenen Wochen und Monaten viele weitere Stunden investiert, um den Weg für die Verschmelzung der Altvereine in einen neuen Verein endgültig zu ebnen.

Viele Stunden investiert

Eine Finanz- und Geschäftsordnung wurde unter anderem ebenso erarbeitet wie die Satzung, zudem wurde akribisch an der Vereinsorganisation gefeilt. „Wir haben das Gerüst des neuen Sportvereins am Dienstag den Gesamtvorständen vorgestellt und in dieser Runde dann auch einstimmig grünes Licht für die Gründung erhalten. Im Anschluss an diese Sitzung haben wir den neuen Verein gegründet. Es war ein formaler Akt. Wie wir den Mitgliedern ja bereits erläutert haben, ist die Gründung eines neuen Vereins der einfachste Weg zur Fusion.

Mitglieder allein entscheiden

Wichtig dabei ist, und das möchte ich nochmal betonen: die Gründung des neuen Vereins ist keine Entscheidung über die Fusion gewesen. Darüber entscheiden allein die Mitglieder“, sagt der TSV-Vorsitzende Jan Waschke. Die sieben Gründungsmitglieder des SV Altena sind Jan Waschke, dessen Stellvertreter Henning Marquardt, MTV-Vorsitzender Jan Zanger und dessen Stellvertreter Stefan Rohde, Rechtsanwalt Rainer Trinkert, der TSV-Ehrenvorsitzende Gerd Schneider sowie der ehemalige MTV-Vorsitzende Bernd Stäsche. „Die ehemaligen Vorsitzenden des TSV und MTV stehen hinter der Fusion. Und es unterstreicht, dass wir die Tradition keineswegs über Bord werfen wollen.

Alle mitnehmen

Im Gegenteil: Wir wollen die ältere Generation mitnehmen. Das ist uns sehr, sehr wichtig. Die Altvereine sollen im neuen Verein aufgehen“, verdeutlicht Henning Marquardt. Tradition bedeute nicht, die Asche zu bewahren, sondern die Flamme am Leben zu halten. Der SV Altena, er soll nach Angaben der Gründungsmitglieder ein Verein für alle Generationen sein. Gemeinsam mit der Basis, den Mitgliedern von jung bis alt, wollen sie einen großen, attraktiven Breitensportverein in der Burgstadt gestalten. Ein Verein, der die Tradition wahrt und sich mit vereinten Kräften zukunftsträchtig aufstellt – und zwar nachhaltig. Wie sowohl Waschke als auch Marquardt betonen, stünden die Vorstände von MTV und TSV den Mitgliedern freilich auch weiterhin zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Satzung liegt aus

Zudem werde die Satzung des neuen Vereins ebenso zur Einsicht öffentlich ausgelegt wie die letzten drei Geschäftsberichte beider Altvereine. Wann und wo die Unterlagen einzusehen sein werden und wann die Versammlungen beim TSV und MTV stattfinden werden, darüber wollen die Vorstände in Kürze noch gesondert informieren. „Ziel ist es, dass bis zum 30. Juni die Beschlüsse über die Fusion vorliegen“, verdeutlicht der MTV-Vorsitzende Jan Zanger.

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