Stapelcenter vor Verkauf

Gute Aussichten gibt es offenbar für das Stapelcenter.

ALTENA ▪ Ein Verkauf des Stapelcenters stehe kurz bevor. Das sagte am Dienstag Thomas Glodek, Sprecher der Aengevelt Immobilien GmbH in Düsseldorf. Das bundesweit tätige Maklerbüro wurde mit der Vermarktung der mit Abstand größten innerstädtischen Immobilie beauftragt.

Mehrere „potente Projektentwickler“ hätten Interesse an dem Wohn- und Geschäftskomplex, berichtete Glodek weiter. Konkrete Namen wollte er mit Hinweis auf die noch laufenden Verhandlungen nicht nennen. Geplant sei in jedem Fall eine umfassende Neukonzeption, die in enger Abstimmung mit der Stadt erfolgen werde. Nach Informationen unserer Zeitung hat es dazu vor Weihnachten bereits ein erstes Gespräch im Rathaus gegeben.

Das Stapelcenter gehörte zuletzt einer niederländischen Investorengruppe, die für ihr Projekt in Altena vor einigen Jahren Insolvenz anmeldete. Damit landete es zum zweiten Mal in seiner etwa 30-jährigen Geschichte in der Zwangsverwaltung. Das Objekt hat eine Fläche von insgesamt 17 000 Quadratmetern und wurde 2001 umfassend saniert und umgebaut. Hauptmieter ist seitdem die Rewe-Gruppe mit dem Toom-Markt, für den der Mietvertrag bald ausläuft. Das größte Problem ist die Passage, die durch erhebliche Leerstände geprägt ist. Die 25 Wohnungen hingegen werden gut nachgefragt. ▪ ben.-

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