Mehr Platz für Champions

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Eckart Höll mit dem vierjährigen Wallach „Cadillac“. ▪

ALTENA ▪ Spitzenpferde wachsen auf dem Gestüt von Eckart Höll am Wixberg heran. Und es wird im Moment viel Platz geschaffen, um die Zukunft der Reitanlage zu sichern und die Voraussetzungen für weitere Zuchterfolge zu setzen.

Höll, von Hause aus eigentlich Landwirt, aber eben auch Reitlehrer, konzentriert sich auf die Zucht und Ausbildung von Dressur- und Springpferden. Um die 20 Fohlen werden Jahr für Jahr auf dem Gestüt geboren. Eines davon war „Cadillac“, ein heute vierjähriger Wallach, den Eckart Höll mit Züchterstolz als „Spitzenprodukt“ vorstellt. „Cadillacs“ besondere Reize blieben nicht lange verborgen. Schon bald wird der Westfale eine Reise über den „Großen Teich“ antreten – er hat in Amerika einen neuen Besitzer gefunden.

Seit Mai letzten Jahres wurde an der Wixbergstraße einiges bewegt: Es entstanden eine hochmoderne Reithalle von 1 500 Quadratmetern, ein neues Stall- und Wirtschaftsgebäude sowie ein Außenreitplatz von 2 800 Quadratmetern. Ob wirklich alles bis zum angedachten Eröffnungstermin am 1. Mai fertiggestellt wird, weiß Eckart Höll noch nicht. Aber was die Auslegung und das Konzept seiner Anlage angeht, zeigt er sich optimistisch: „Das wird im Märkischen Kreis seinesgleichen suchen.“ Eine grandiose Lage mit herrlichem Fernblick gibt es sozusagen inklusive.

Neben der Größe der Halle, die aus rein orthopädischen Gesichtspunkten wichtig ist für die Ausbildung junger Sportpferde, weist die Konstruktion einige Kniffe auf, die im Sinne des Wortes für ein angenehmes Klima sorgen. Es gibt eine leistungsfähige Dachisolierung und Lichtkuppeln, die sich ab einer gewissen Windstärke automatisch schließen. Und im Stallgebäude gibt es ein Solarium, in dem die Pferde im Winter oder im Falle einer Erkrankung gewärmt werden können.

Auf dem Hof, der auch Sitz des Reitervereins Iserlohn-Süd (ehemals RV Nachrodt) ist, sind heute mehr als 100 Pferde zu Hause. ▪ tk

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