Hebammen und Frauenärzte ziehen ins Calvinhaus

Beide Teams an der neuen Wirkungsstätte: Sowohl die Angestellten der Frauenarzt- als auch der Hebammenpraxis arbeiten nun im ehemaligen Calvinhaus zwischen dem Stapelcenter und dem Langen Kamp. -  Foto: Bender

Altena - Es hat länger gedauert als geplant: Erst Mitte Februar konnten die Hebammenpraxis Altena und die Frauenarztpraxis ten Kate in das ehemalige Calvinhaus zwischen dem Stapelcenter und dem Langen Kamp umziehen. „Da sah es hier zum Teil noch wüst aus“, erinnert sich Kirsten ten Kate. Mit der offiziellen Vorstellung wartete man deshalb noch ein wenig ab.

Inzwischen sind die Bauarbeiten im Gebäude abgeschlossen – was nicht heißt, dass alles fertig wäre. „Wir müssen noch Bilder aufhängen“, sagt die Chefin der Hebammenpraxis. Auch die Gestaltung des Außenbereichs und der Fassadenanstrich müssen noch erledigt werden.

Macht aber nichts: Die beiden Teams freuen sich über schönere und besser ausgestattete Räume. Tritt man durch die Tür des Calvinhauses, gelangt man in den Anmeldebereich, der für die beiden Praxen getrennt ist. Geradeaus geht es zu den Hebammen, rechts sitzt der Empfang der Frauenärzte.

Um mit denen anzufangen: Bisher teilten sich Roloef ten Kate und Kati Schmidt ein Sprechzimmer und arbeiteten zeitversetzt. Jetzt gibt es zwei – überaus großzügige – Sprechzimmer mit nagelneuer medizintechnischer Ausstattung, was neue Möglichkeiten eröffnet: Eine Ausweitung der Sprechstunden wird angestrebt, um den Bedürfnissen und Wünschen der Patientinnen möglichst weit entgegenkommen zu können.

Deshalb stieß auch eine weitere Ärztin zum Team hinzu: Ann-Kathrin Dalchow hat bisher am Bethanienkrankenhaus in Iserlohn gearbeitet und wechselte nach Abschluss ihrer Facharztausbildung nach Altena.

Auch die Hebammenpraxis hat Zuwachs bekommen: Weil der Einzugsbereich inzwischen bis Plettenberg reicht, ist immer mehr zu tun – deshalb arbeiten in der Praxis inzwischen fünf Hebammen. Sie freuen sich über neue Sprechzimmer, die nicht nur hell, sondern auch sehr großzügig sind. Ein Schmuckstück ist der Raum für Geburtsvorbereitungskurse mit bodentiefen Fenstern – der Blick in den Garten macht Entspannungsübungen sicher einfacher.

Mit ein Grund für den Umzug war die bessere Erreichbarkeit, die gerade für junge Eltern wichtig ist: Direkt hinter der Praxis liegt der Lange Kamp, auf dem man fast immer einen Parkplatz bekommt – die meisten davon sind kostenfrei.

Kirsten ten Kate freut sich schon darauf, dass bald ein neuer Fußweg vom Langen Kamp an ihrer Praxis vorbei zum Stapelcenter führen wird. Mit den Vorarbeiten dafür ist bereits begonnen worden.

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