Vereine und Frisöre

Mehr als 15.000 Euro Spenden aus MK für Altenas Flutopfer

Lüdenscheider Frisöre, Vertreter der Fluthilfe Meinerzhagen und der Landfrauen im Kreis besuchten den Grennigloher Weg in Altena, den es beim Hochwasser massiv erwischt hatte. Die Bewohner nahmen ihre Spenden dankend an.
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Lüdenscheider Frisöre, Vertreter der Fluthilfe Meinerzhagen und der Landfrauen im Kreis besuchten den Grennigloher Weg in Altena, den es beim Hochwasser massiv erwischt hatte. Die Bewohner nahmen ihre Spenden dankend an.

Frisöre, Vereine, Organisationen: Mehr als 15.000Euro brachten Vertreter dreier Initiativen nach Altena. Das Geld ist für Flutopfer am Grennigloher Weg, von denen einige alles verloren haben.

ltena – Große Unterstützung für die Anwohner des Grennigloher Wegs, der massiv vom Hochwasser getroffen wurde: Gleich drei Spendenübergaben gab es nun für die schwer gebeutelten Altenaer, von denen so mancher sein ganzes Hab und Gut verloren hat. Zahlreiche Häuser wurden schwer beschädigt – und feucht.

Ein Teil des Geldes soll deshalb in die Mieten von dringend benötigten Bautrocknern fließen, sagte Simon Zimmermann von der Gruppe „Hochwasserhilfe MK und Hagen“, der die Übergabe am Montag (9. August) organisiert hatte. Die Anwohner konnten sich über 15 500 Euro Unterstützung freuen.

Frisier-Aktion in Lüdenscheid bringt 8500 Euro

Den größten Scheck hatte Jan Riepegerste, Inhaber vom gleichnamigen Friseursalon in Lüdenscheid, mitgebracht. Zusammen mit fünf weiteren Friseursalons (Här by Bubert von Miriam Bubert, Hair & Art von Yves Bubert, Faszination Haare von Annegret Finke sowie Modshair Lüdenscheid) hatte er am 31. Juli bei einer großen Haarschnitt-Aktion auf dem Graf-Engelbert-Platz in Lüdenscheid für die Flutopfer gesammelt. „Die Kunden haben großzügig gespendet“, erzählte er.

8500 Euro sind bei der Aktion zusammen gekommen. 1000 Euro hatte allein Norbert Priesnitz von der Kfz-Werkstatt Keil+Riemen beigesteuert, der am Montag auch vor Ort war.

Landfrauen im MK übergeben 6000 Euro

In vielen Kommunen im Kreis hatten auch die Landfrauen fleißig Spenden für die Hochwasser-Betroffenen in Altena gesammelt. Deren Kreisvorsitzende Bärbel Balke aus Meinerzhagen kam gemeinsam mit Mechthild Schulze Roberg und einem Scheck über 6000 Euro zum Grennigloher Weg.

Von der Fluthilfe Meinerzhagen erhielten die Bewohner Besuch von Daniela Radau und Susanne Ferlemann. Sie hatten einen Scheck in Höhe von 1000 Euro im Gepäck. „Meinerzhagen war nicht betroffen vom Hochwasser“, sagte Radau. Die Spendenbereitschaft in der gut 30 Kilometer entfernten Stadt sei dennoch „riesengroß“ gewesen.

Bewohner dankbar über Spenden

Die Firma Otto Fuchs stellte einen Hallenteil zur Lagerung von Sachspenden zur Verfügung. Die Awo richtete ein Spendenkonto ein. Geld überwies die Fluthilfe unter anderem schon an Betroffene in Hagen, Ahrweiler und Altena.

Hochwasser in Altena und Nachrodt: Die Bilder am Donnerstag

Das Hochwasser und seine Folgen in Altena und Nachrodt
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Hochwasser in Altena und Nachrodt: Die Bilder am Donnerstag

Die großzügige Hilfe nahmen die Bewohner des Grennigloher Wegs dankend an. Beim Foto hatte das Wetter noch gerade so durchgehalten. Danach schüttete es wie aus Eimern, Anwohner und Besucher suchten schnell Unterschlupf.

Grennigloher Weg: Immer noch riesige Schuttberge

Was starker Regen anrichten kann, haben die Nachbarn beim Hochwasser am 14. Juli erfahren müssen. Die Wassermassen hatten den Weg so stark getroffen, dass alle Bewohner evakuiert werden mussten. Erst nach mehreren Tagen Aufräum-Arbeiten konnten die ersten wieder in ihre Häuser ziehen.

Die standen teilweise metertief in Schutt und Schlamm. Keller sind vollgelaufen und Einrichtungen vernichtet worden. Über drei Wochen später sind immer noch viele Schäden und riesige Schuttberge zu sehen.

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