Stipendiat der Werkstatt in Altena

Max Pimpernelli - Das ist der Künstler hinter dem besonderen Namen

Ein Mann und seine Werke: Max Pimpernelli liegt af dem Boden des Ateliers an der Lennestraße, in dem seine großen, bunten Bilder entstehen.
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Ein Mann und seine Werke: Max Pimpernelli liegt auf dem Boden des Ateliers an der Lennestraße in Altena, in dem seine großen, bunten Bilder entstehen.

Max Pimpernelli - unter diesem Namen lebt und arbeitet der Werkstatt-Stipendiat 2021 aktuell in Altena. Bald können sich Interessierte ein genaueres Bild von ihm und seinen besonderen Bildern machen.

Altena – Dunkle Töne gesellen sich neben, über oder unter einem knalligem Rot, Grün oder Blau. Hinzu kommen böse und finster wirkende Gestalten. Es wirkt chaotisch und zugleich aufgeräumt. Das alles findet sich auf den riesigen Leinwänden des Künstlers „Max Pimpernelli“ wieder. Er ist der diesjährige Stipendiat der Werkstatt Altena. Aktuell bereitet sich der Künstler auf die bevorstehende Ausstellung vor.

Der 30-Jährige, der lieber mit seinem Künstlernamen „Max Pimpernelli“ angesprochen wird, widmet seinen Namen dem bekannten Komiker Helge Schneider. Denn in Sachen Humor steht der Künstler aus Essen dem deutschen Komiker in Nichts nach. Er nimmt sich selbst nicht zu ernst und nutzt die Kunst als Freiheit und auch als Freiraum in einer leistungsorientierten Gesellschaft.
Seinen Humor arbeitet der junge Künstler immer wieder in seine Werke mit ein.

Clowns in allen Facetten

Ein Beispiel ist die Figur des Clowns. „Es gibt viele verschiedene Arten von Clowns, die sehr lustig sein können“, beschreibt Max Pimpernelli den Einfluss auf seine Werke. Neben dem klugen Clown gibt es beispielsweise auch den ängstlichen Clown. Humor hat eben viele Facetten – genau wie die Kunst.

Max Pimpernelli macht sich aber nicht nur den Humor für seine Kunstwerke zunutze, sondern verschafft auch seinen Lieblings-Musikrichtungen Punk und Grunge Raum auf der Leinwand. Die riesigen Leinwände – mit den beachtlichen Maßen von 1,90 Meter mal 1,80 Meter – bieten dem leidenschaftlichen Künstler aus Essen auch die Möglichkeit, seine ernste und nachdenkliche Art zu zeigen.

Ausstellung mit kulinarischem Highlight

Erst kürzlich hat der 30-Jährige seinen Abschluss an der Kunstakademie gemeistert und ist froh einen Raum für seine Kunst zur Verfügung gestellt zu bekommen. Von Anfang Juli bis Ende Oktober hat er die Möglichkeit im ehemaligen Atelier von Ülle kreativ zu werden. „Dank des Stipendiums der Werkstatt Altena kann ich zum ersten Mal von der Kunst alleine leben“, sagt Max Pimpernelli.

Vom 21. bis 28. Oktober stellt er im ehemaligen Atelier von Ülle, Lennestraße 20, aus. Als kleines Highlight wird es künstlerische Speisen von Paula Erstmann geben. Vorher wird die Stipendiatin von 2020, Mona Pourebrahim, ihre Bilder vom 1. bis 10. Oktober ausstellen.

Stipendium 2022 wackelt - wegen Geld

Ob im nächsten Jahr überhaupt ein Stipendiat vergeben werden kann, ist noch völlig unklar. „Das Stipendium 2022 wackelt“, sagt Dirk Vogel, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim Verein. Denn die Haupteinnahmen dafür generierte der Verein bisher über den Glühwein-Verkauf auf dem Altenaer Weihnachtsmarkt.

„Im vergangenen Jahr fiel der Weihnachtsmarkt aus. Im Jahr davor hatten wir schlechtes Wetter und dementsprechend wenige Einnahmen. Sollte der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr auch ausfallen, sind wir auf Spenden angewiesen“, so Vogel.

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