Ziel für 2018: Identität schaffen im TV Städtisch Rahmede

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Viele treue Mitglieder wurden von Geschäftsführer Stefan Müller und dem Vorsitzenden Martin Hammerschmidt geehrt. Unter den Jubilaren sind Sportler und Förderer, die dem TV StR seit wahrhaftig 70 Jahren zur Seite stehen.

Altena - Martin Hammerschmidt hat lange über das Votum der Mitglieder nachgedacht, nachdem sie sich 2017 gegen die fusionsförderliche Satzungsänderung im TV Städtisch Rahmede entschieden hatten. „Wir bleiben damit eigenständig. Mit allen Konsequenzen“, erklärte der Vorsitzende beim Neujahrsempfang in der Sportanlage Breitenhagen. „Dies darf aber nicht bedeuten, dass alles so bleibt, wie es ist.“

Vor dem Satzungsvotum, so schien es, war ein Ruck durch den TV Städtisch Rahmede gegangen: „Wir hatten eine Aufbruchstimmung. Viele wollten was tun, sich engagieren, um den Verein zukunftssicher zu gestalten. Aber passiert ist eigentlich wenig. Das macht mich ehrlich gesagt traurig“, richtete Hammerschmidt das Wort an die Mitglieder.

Dass die Fusion vom Tisch sei, bedeute nicht, dass der Breitenhagener Sportverein nun die Hände in den Schoß legen könne. „Veränderung ist weiterhin notwendig. Wir müssen eine Satzung verfassen und beschließen, die uns eine Struktur gibt. Ich möchte, dass sich die Mitglieder wieder dem TV Städtisch Rahmede zugehörig fühlen und nicht nur ihren einzelnen Abteilungen.“

Hammerschmidt wertet den Wiederaufbau der Vereinsidentität als größte Aufgabe für das neue Jahr.

Mit Geschäftsführer Stefan Müller nutzte er den Neujahrsempfang, um langjährige Mitglieder zu ehren. Rekordhalter in Sachen Vereinstreue sind in diesem Jahr Karl Ernst Bartels, Klaus Kirchhoff und Udo Rahmede, die seit 70 Jahren dabei sind. Reinhard Peper gehört dem TV StR bereits seit 60 Jahren an. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Helga Diedrich, Franz Kolar, Elfriede von Loh und Regina Schulte geehrt. Christian Becker, Josef Kargl, Markus Kemper und Lutz Schürmann waren vor 40 Jahren eingetreten. Das Vierteljahrhundert voll machen Ramona Brüser, Brigitte Karhof, Renate Richter, Helga Schmidt, Andreas Klimpel, Herbert Kötting, Günter Engelskircher und Carsten Kienholz.

Längst nicht alle treuen Seelen sind noch aktive Turner: Günter Engelskircher zum Beispiel ist allein deshalb Unterstützer, weil er die Jugend im Stadtteil unterstützen möchte. Mancher Jubilar ist im Laufe der Zeit weggezogen und blieb trotzdem passiver Unterstützer der Sportler vom Galgenkopf.

Martin Hammerschmidt gönnte jedem Jubilar ein paar Worte zu seiner persönlichen Vereinsvita. Im Anschluss gab’s Häppchen, Getränke und einen fotografischen Rückblick auf 2017.

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