Marke Eigenbau beim Schneeschieben

Zündende Idee für alle Winterräumer: Zauberbesen kommt in jede Ritze

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Karsten Wolfewic und sein Zauberbesen Marke Eigenbau.

Altena - Täglich acht Mal ran muss Karsten Wolfewicz, wenn der Schnee vom Himmel fällt. Dann gilt es die Ärmel aufzukrempeln und loszulegen. Schweißtreibend. 

Viele finden den Winter gut. Karsten Wolfewicz, Hausmeister der Burg Holtzbrinck, hat da gemischte Gefühle. Täglich bis zu acht Mal muss er den Hof und das Umfeld der Bürgerburg Holtzbrinck von der weißen Pracht befreien. Besonders arbeitsintensiv ist das, weil überall Kopfsteinpflaster verlegt ist. „Das ist tückisch, glatt, stuft sich manchmal in der Tritthöhe ab.

Kopfsteinpflaster ist bei Schnee echt tückisch.

Ich bin jedes Mal fix und fertig“, bekennt der Altenaer. Jetzt hilft ihm ein „Zauberbesen“, wie er eine Eigenentwicklung nennt. Gemeint ist ein V-förmig angeordnetes Werkzeug Marke Eigenbau, das aus jeweils zwei unterschiedlichen Besen besteht. Einmal nämlich grob, einmal fein. 

Die hat er so zusammen geschraubt und mit einer Platte fixiert, dass er oben drauf einen ausrangierten Griff eines Rasenmähers montieren konnte. „Jetzt ziehe ich das Ding, möglichst sofort bei Neuschnee, einfach über das Pflaster. Das räumt sagenhaft“, sagt Wolfewicz. Selbst in die tief liegenden Ritzen des Kopfsteinpflasters kommt er mit diesem „Zauberbesen“ problemlos. 

„Doch harte Arbeit bleibt es trotzdem. Ich werde oft belächelt, es hagelte sogar Spott. Doch dann seh’ ich andere noch stundenlang mit ihrer Schaufel hantieren.“

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