Mark E steigt groß ein: Burg-Aufzug gesponsert

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Ivo Grünhagen, Mark-E-Vorstandssprecherr und Dr. Andreas Hollstein. ▪

von Thomas Keim - ALTENA - In großem Stil und mit gehörigem Finanzaufwand steigt die Mark-E in die Förderung des Burg-Aufzugs ein: Der Energieversorger übernimmt 285 000 Euro der Kosten für das Vorhaben – und damit den Eigenanteil der Stadt Altena. Das hat Mark-E-Vorstandssprecher Ivo Grünhagen gestern zugesagt und damit einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass das Projekt weiter vorangetrieben werden kann. Die Stadt selbst könnte diese Summe nämlich nicht aufbringen. Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein brachte es gestern im Informationszentrum Altena 2015 auf den Punkt: „Ohne das Sponsoring durch die Mark-E könnten wir den Aufzug nicht bauen.“

Die Gesamtkosten werden sich auf rund 5,7 Millionen Euro belaufen, wovon der Märkische Kreis und die Stadt gemeinsam zehn Prozent tragen müssen. Bei dieser Rechnung wird freilich vorausgesetzt, dass das Land 90 Prozent übernimmt. Dazu sagte gestern Landrat Thomas Gemke, dass er in Düsseldorf bereits sondiert habe, wie es nach dem Wechsel der Landesregierung um die Zusicherung aussieht. „Ich hoffe, dass man da im Wort steht.“ Letztlich gehe es mit dem Aufzug um die Idee, einen Jahrzehnte alten Wunsch zu realisieren und die Burg leichter erreichbar zu machen. Dr. Andreas Hollstein zeigte sich in dieser Frage durchaus zuversichtlich, denn letztlich sei die Regionale, in deren Rahmen das ganze Vorhaben eingebettet ist, „ein Kind aller Landesregierungen.“

Der Bürgermeister nutze gestern die Gelegenheit, dem neuen Sponsor Einblicke ins Aufzug-Projekt zu geben. Es sei gelungen, „die Créme der Planer, die Bundesliga der Kreativen“ für den Ideenwettbewerb zur Gestaltung zu gewinnen. 15 Büro sind mit im Boot. Dass es selbst bei einem relativ bescheidenen Preisgeld eine Resonanz bis in die Schweiz und nach Italien gegeben habe, spreche ganz eindeutig für die Altenaer Idee. Ihr fehlt jetzt noch ein dritter Stern, damit sie die Finanzierungszusage erhält. Mit ihm rechnet der Bürgermeister „spätestens im Dezember“.

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