Imbiss am Markaner

Maria hört nach mehr als 30 Jahren auf

Imbiss am Markaner
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Maria kennt jeder: Auch wenn die Betreiberin des Imbisses am Markaner eigentlich Vaseliki Melissopulu heißt. Sie, hier mit ihrem Mann Vassilios, will in Rente gehen. 

Das ist eine Nachricht, die viele überraschen dürfte: Marias Imbiss am Markaner braucht einen neuen Betreiber. Denn die freundliche, fleißige Griechin Vaseliki Melissopulu, die aber alle nur Maria nennen, will in Rente gehen und ihr Geschäft übergeben.

Altena - „Ich hätte ja sogar noch etwas weitergemacht“, sagt die 66-Jährige, „aber es geht nicht.“ Sie ringt mit der Fassung. Familiäre Schicksalsschläge und ein Trauerfall haben ihr zugesetzt.

Altena ohne Currywurst und Pommes, das geht nicht.

Vaseliki Melissopulu

Per Aushang in den Fenstern des Bürgerpavillons am Markaner sucht sie nun nach einem Nachmieter für den Imbiss. Die Chancen stehen gut, dass am Markaner auch künftig Currywurst, Pommes und Co. zu bekommen sind. Es gebe Kandidaten, die das Lokal übernehmen wollen, sagt Melissopulu. Sie erwartet zum Ende des Monats eine Nachricht von der Stadt, wann und wie es weitergeht. Das Gebäude steht im Eigentum der Stadt, die deshalb darüber entscheiden wird, wer den Imbiss übernehmen wird.

Wichtig sei, sagt Maria, dass das Angebot des klassischen Imbiss’ bestehen bleibt. „Altena ohne Currywurst und Pommes, das geht nicht. Currywurst und Pommes ist das Beste.“ Wie viele Portionen sie schon in fast 40 Jahren den Jahren zubereitet hat, vermag sie nicht zu sagen – aber es waren sehr viele. Seit 1971 lebt die gebürtige Griechin in Altena. Im Gastronomie-Geschäft ist sie seit 1979 tätig. Angefangen hat sie mit einem kleinen Imbiss-Wagen, der an der Lennestraße stand. Seit mittlerweile 21 Jahren brutzelt sie im Imbiss gegenüber der Sparkassen-Hauptstelle. Es dürfte keinen Altenaer geben, der Maria nicht kennt. Dass sie eigentlich Vasiliki Melissopulu heißt, wissen wahrscheinlich nur wenige.

Nach Griechenland zum Urlaub machen

Was wird sie machen, wenn der Wunsch nach dem Ruhestand in Erfüllung gegangen ist? „Ein paar Monate nach Griechenland fahren“, sagt Vaseliki Melissopulu,, natürlich zusammen mit ihrem Mann Vassilios. Aber dann geht es zurück ins Sauerland, zurück an die Lenne: „Altena ist doch meine Heimat geworden.“

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