Manche Pflanzen leiden mittlerweile extrem

Trockenheit: Langsam wird es richtig ernst

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Wie eine Steppe mutet der Rasen im Park der Burg Holtzbrinck an. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung geht in seinem täglich aktualisierten Dürremonitor für die Region von einer schweren bis extremen Dürre aus.

Altena - Immer noch kein ergiebiger und lang anhaltender Regen in Sicht. Selbst wenn es in den kommenden Tagen den ein oder anderen Gewitterguss geben sollte, wäre das nicht mehr als der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Da, wo nicht permanent gegossen wurde, ist die Erde nämlich inzwischen völlig ausgetrocknet.

Mehr als 80 Prozent der Fläche Deutschlands litten sowohl im Oberboden als auch über die gesamte Bodentiefe unter Dürre, berichtet das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, das täglich einen so genannten „Dürremonitor“ veröffentlicht. 

Für den Märkischen Kreis wies der am Dienstag eine schwere bis extreme Dürre aus. Das galt nicht nur für die oberen 25 Zentimeter des Erdreichs: Auch in 1,80 Meter Tiefe ist der Boden nach Angaben der Wissenschaftler viel zu trocken. 

Im Garten der Burg Holtzbrinck kann man so tief gar nicht graben – über der Tiefgarage liegt nur eine vergleichsweise dünne Schicht Erde, dementsprechend schnell geraten Pflanzen dort in Not. Der Rasen hat den Anschein, als sei er völlig verdorrt – ob er sich wieder berappele, wenn es endlich mal wieder regne, das bleibe abzuwarten, sagte ein Mitarbeiter des Bauhofs. 

Es könne auch sein, dass diese Fläche neu eingesät werden müsse.

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