Management AG am Burggymnasium etabliert

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41 BGA-Schüler machen aktiv mit.

ALTENA - „Eine immer größere Anzahl unserer Abiturienten entscheidet sich heutzutage für eine Berufsausbildung. Da macht es Sinn, ihnen eine praxisnahe Orientierung anzubieten, die eine gute Grundlage für ihre beruflichen Pläne schafft“, so Studiendirektor Hans-Ulrich Holtkemper, kommissarischer Leiter des Burggymnasiums.

Er begrüßte gestern in der Lehrerbücherei Vertreter der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer, SIHK und Repräsentanten heimischer Firmen. Besonders aber freute er sich, das sich 41 Schülerinnen und Schülern entschlossen hatten, die direkte Möglichkeit zu nutzen, mit Vertretern der Wirtschaft ins Gespräch zu kommen.

„Sie müssen trotz des Stresses, der mit dem Abitur verbunden ist, schon früh die richtige Gespräche mit den richtigen Leuten führen“, sagte Karl-Josef Reuther, Leiter der SIHK-Stabsstelle „Wirtschaft macht Schule“, zum Start des so genannten Management-AG-Projektes. Das Burggymnasium sei erstmals dabei, im Kammerbezirk laufe die Reihe schon in 23 Gymnasien mit über 500 Schülern erfolgreich.

Management AG: Das ist ein Angebot der Wirtschaft zur Berufsorientierung von angehenden Abiturienten. Die Teilnehmer erkunden nach der Schule Arbeits- und Berufsbereiche in Firmen und Institutionen. „Wir sind dankbar, dass am Ort neun Betriebe unsere Aktion unterstützen“, freute sich Karl-Josef Reuther. Das sind: Becker & Partner, Fr. und H. Lüling, Gustav Alberts GmbH & Co., Gustav Selter GmbH & Co. KG, Märkische Kliniken GmbH, praedata Bürosysteme, ThyssenKrupp VDM, Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis und die Winner Spedition.

Um einen Fehlstart ins Berufsleben zu vermeiden, sei es wichtig, schon früh Berufsluft zu schnuppern. „Ich freue mich, dass es unter den Firmenrepräsentanten auch viele ehemalige Burggymnasiasten gibt. Da können Sie einmal sehen, was auch aus Ihnen einmal werden kann“, schmunzelte Karl-Josef Reuther.

In drei Arbeitskreisen nahmen die Firmenvertreter gestern Nachmittag zunächst persönlichen Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern auf, um ihre individuellen Zukunftspläne zu erkunden. Am Ende der konstruktiven Einzelgespräche stand dann stets das Angebot, konkret in den beteiligten Firmen Einblicke in die Praxis zu erhalten, die sonst nicht ohne weiteres möglich sind.

Hans-Ulrich Holtkemper war es wichtig fest zu stellen, dass seine Schützlinge so die Gelegenheit erhielten, falsche oder unzureichende Vorstellungen über einen möglichen Beruf schon früh auf die Spur zu kommen. Die Management AG biete dazu eine praxisnahe Hilfe.

von Johannes Bonnekoh

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