Make-Up gibt erst den richtigen Pfiff

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Heidrun Schick mit einem „Model“.

ALTENA Wir pflegen unser Haar, wir pflegen unsere Hände, aber wie halten wir es eigentlich mit unserem Gesicht? Natürlich, tägliches waschen gehört dazu und ab und zu eine pflegende Creme aufzutragen. Dass das vielleicht etwas zu wenig ist, erfuhren jetzt ein Dutzend Frauen von Friseurmeisterin Heidrun Schick. Sie gab im Auftrag des Stellwerks im Generationentreff Knerling „Make-Up-Nachhilfe“, vermittelte Grundkenntnisse, gab Anregungen sowie Tipps und Tricks in Sachen Kosmetik. Denn: „Hübsch auszusehen ist keine Frage des Alters“, schrieb sie ihren Teilnehmerinnen ins Stammbuch.

Die Frauen – alle durchweg im Seniorenalter – hatten keine Berührungsängste mit der Meisterin, die sich ständig intensiv in Sachen Kosmetik und Visagistik fortbildet.

Viel Farbe, daran ließ die Fachfrau keinen Zweifel, viel Farbe sei im Grunde nicht nötig. Und lächelnd räumte sie im Gespräch mit ihrer Beratungsklientel ein, dass es doch noch immer die ein oder anderen Vorbehalte gerade beim „älteren Semester“ gegen Make-Up, Lidstriche und -schatten, gebe. Das sei falsch, meinte Heidrun Schick. Es komme halt immer auf die Beratung, den individuellen Haupttyp und natürlich darauf an, wie alles zur Persönlichkeit der Frau passe, um die es gehe. Und das lernten alle Teilnehmerinnen am Mittwoch schnell: Es geht bei der Gesichtspflege eben nicht um reines „Anmalen“, es geht um eine individuelle und damit extrem vielseitige Schönheitspflege, die die Eigenschutzmechanismen der Haut anregen und deren Gleichgewicht neu stabilisieren. Aus ihrem reichen Erfahrungsschatz als Kosmetikerin, aber auch Friseurmeisterin, zeigte Schick zahlreiche Beispielpräparate, die nicht nur erschwinglich, sondern vor allen Dingen auch Wirkstoffe enthielten, die für die natürliche Schönheit und Gesunderhaltung der Haut stehen. „Ich fühle mich wohl, fast wie neugeboren“, meinte eine Teilnehmerin, aus der Heidrun Schick mit dezenten Strichen, Creme und etwas „Farbe“ eine rundum zufriedene Altenaerin gemacht hatte.

Stichwort Generationentreff Knerling: Im Team wird das Angebot des Generationentreff Knerling in der ehemaligen Grundschule geführt. Etwa zwei Jahre lang – bis vergangenes Jahr – haben verschiedene Ehrenamtliche die Räumlichkeiten für neue Veranstaltungen hergerichtet. Regelmäßig findet in Kooperation mit dem Stellwerk hier einmal pro Monat der Seniorentreff statt, zwei Mal im Monat eine Männerrunde mit Knobeln und Skatspielen sowie nach Terminabsprache gestaltete Spielnachmittage für Kinder und Jugendliche. Die nächste Veranstaltung ist für Samstag, den 30. April, geplant. Ab 15 Uhr Kindernachmittag um die ehemalige Grundschule, ab 18 Uhr kommt ein Spielmannszug und in Kooperation mit den Schützen wird dann in den Mai getanzt. Ansprechpartner für den Generationentreff sind Stefanie Hensel vom Stellwerk, Tel. 209 233 oder Klaus Löttgers, Tel. 2 19 14 bzw. Bernd Erbschloe, Tel. 2 27 76.

von Johannes Bonnekoh

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