Märkischer Heimatpreis

Altena räumt Preise ab

Heimatpreis MK
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Nikoletta Wolzenburg hatte den Bürgerbusverein für die Auszeichnung vorgeschlagen

Fünf Auszeichnungen gab es in diesem Jahr beim „Märkischen Heimatpreis“, zwei davon gingen nach Altena. Die Burgstadt räumte gut ab, als der Märkische Kreis jetzt besonders gelungene Initiativen auszeichnete. Der Bürgerbusverein und der Heimatverein Evingsen konnte sich dabei über von der Märkischen Kulturstiftung und dem Kreisheimatbund ausgelobte Sonderpreise freuen. Neben Lob und Ehre gab’s jeweils 500 Euro.

Altena - Der Hauptpreis geht an das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis, das für sein umweltpädagogisches Bildungsangebot ausgezeichnet wurde. Den mit 5000 Euro dotierten Preis nahmen Geschäftsführer Hans Obergruber und seine Mitstreiter Klaus Woidasky sowie Fritz Schröder aus Händen von Thomas Gemke entgegen. Umweltbildung sei ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Naturschutzzentrums, lobte der Landrat bei der Preisverleihung in Lüdenscheid. Stichworte wie Stilleking, Streuobst und Schafherde reichten aus, um die Vielfalt der Arbeit des Zentrums vor Augen zu führen.

Den zweiten Preis – dotiert mit 3000 Euro – vergab der Kreis an den Mendener Verein Arche Noah mit Vorsitzendem Ulrich Hering und dessen Bildungsangebote für junge Menschen mit Beeinträchtigungen im naturnahen Raum. Über den dritten Preis in Höhe von 2000 Euro durfte sich die Abteilung Jugend- und Familienarbeit des SGV Herscheid freuen. Als „Blaupause“ für den Märkischen Kreis würdigte Thomas Gemke deren fruchtbare Arbeit.

Die Evingser Delegation bei der Entgegennahme des Sonderpreises.

„Wir wären gar nicht auf die Idee gekommen, uns um den Preis zu bewerben“, sagte Bernd Reinshagen vom Bürgerbusverein zu der für ihn und seine Mitstreiter überraschenden Ehrung. Nikoletta Wolzenburg hatte den Verein wegen seiner „Shuttle-Fahrten“ zur Burg Altena und zum Burgaufzug vorgeschlagen. Altenas Bürgerbus ist nämlich weit und breit der einzige, der auch an Wochenenden fährt. Von Mai bis Oktober steht er am Langen Kamp, um Touristen, die dort ihre Autos parken, entweder zur Burg oder zum Burgaufzug zu fahren. Etwa 1000 Fahrgäste gebe es pro Jahr bei diesen Touren, schätzt Geschäftsführer Hebert Fritz. Hinzu kommen (in normalen Jahren) Mittelaltermarkt und das weihnachtliche Spektakulum, die noch einmal zusammen für Fahrgastzahlen im vierstelligen Bereich sorgen.

Den zweiten Sonderpreis in Höhe von 500 Euro – gestiftet vom Märkischen Kreisheimatbund – sprach Landrat Gemke dem Heimatverein Evingsen unter Vorsitz von Friedrich-Wilhelm Klinke für den Industriewanderpfad und die Drahtrollenroute zu. Dabei handelt es sich um gut markierte und mit vielen Erklärungen versehene Touren zur Evingser Industriegeschichte.

Einladenden Charakter erhielt die Veranstaltung durch die Musikbeiträge der „Chrisdana Twins“ Christina und Dionisia Gravou und die heiteren Geschichten aus eigener und der Feder von Sascha Thamm, mit denen Marian Heuser für den Poetry Slam die Werbetrommel rührte. Durch die Veranstaltung führte Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus beim Märkischen Kreis.

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