Lutz Vormann ist zurück

Lutz Vormann will wieder für die Altenaer SPD aktiv werden.

ALTENA ▪ Die SPD ist jetzt zu ihrer ersten Fraktionssitzung im neuen Jahr zusammengekommen. Ein wichtiges Thema dabei waren „notwendige Umbesetzungen“, wie Fraktions-Chefin Irmgard Ibrom mitteilt. Und: „Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit Lutz Vormann, der uns besonders durch sein Knowhow in den vergangenen Monaten fehlte.“

Die Rückkehr Vormanns dürfte die Altenaer etwas überraschen, denn erst im September 2009 trat er sein Ratsmandat nicht an. Seine Begründung: „Es ist an der Zeit, dass neue Leute nach vorne kommen.“ Für ihn rückte Markus Ferber nach. Neben den Querelen innerhalb der Partei und mit dem gescheiteren Bürgermeister-Kandidat Kay Kürschner gab Vormann damals außerdem an, dass er beruflich zu viel unterwegs sei, „um genügend Zeit für eine vernünftige Arbeit im Stadtrat zu haben“.

Jetzt aber will Lutz Vormann sich wieder „mehr einbringen“, wie er selbst sagt. Eben, weil man ihn gefragt habe, und weil es ja auch „spannend werden kann“. Seine Themen seien nach wie vor Jugendhilfe, Soziales und Wirtschaft.

Vormann ließ sogar durchblicken, dass er eventuell bei der Kommunalwahl 2014 wieder kandidieren werde.

Weiter diskutierten die Sozialdemokraten über den Kindergartenbedarfsplan. Irmgard Ibrom erklärte, die Fraktion sei der Meinung, die Verwaltung habe mit den Trägern die bestmöglichen Ergebnisse erzielt. „Realistisch gesehen, entscheidet über Bestand oder Schließung einer Einrichtung allein die Zahl der zu betreuenden Kinder. Da haben auch die besten Vorsätze von Politikern, eine Einrichtung auf Biegen und Brechen zu halten, keine Chance.“ Vertretbar ist für die SPD die Entscheidung, dass die Einrichtung Freiheit aufgegeben wird und die dort betreuten Kinder durch die zusätzlich angemieteten Räume der Kindertagesstätte Zwergenburg aufzunehmen. Dass der Kindegarten Nettenscheid in 2012 durch die erforderlichen Anmeldungen weiterlaufen wird, macht die Sozialdemokraten froh, denn eine Schließung der Einrichtung könne eine „Bankrotterklärung für diesen Stadtteil“ sein. „Der fehlende Kindergarten könnte das Interesse von Bauwilligen oder den möglichen Zuzug junger Familien negativ beeinflussen“, so Ibrom.

Die SPD-Fraktion beschäftigte sich außerdem mit den Themen Schulen und Kämerdorf. ▪ Ilka Kremer

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