Logistische Verbesserung angestrebt / Fahrwege zum Stortel fallen recht lang aus

Neue Halle für Stadtwerke

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Joachim Effertz, Vorstand der Altenaer Baugesellschaft (links), und Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Bunse auf dem rund 2100 Qudratmeter großen künftigen Baugelände. Der Eigentumsübergang hat bereits stattgefunden.

Altena - Die Stadtwerke und die Baugesellschaft sind sich über den Kauf eines Grundstückes an der Westiger Straße einig geworden. Hier, nicht weit entfernt von der Nettenscheider Straße, werden die Stadtwerke eine neue Lagerhalle errichten.

 Am „Sammelteich“ in der Nette verschwanden im Jahr 2016 vier Häuser. Sie waren 1941 bezogen worden und bildeten ein städtebaulich gelungenes Ensemble, von dem nur ein Haus – Nummer 5 – stehen blieb.

Warum die Baugesellschaft dieses Gebäude vor vielen Jahren verkauft hat, weiß heute keiner mehr so ganz genau. Abbrüche werde es auch in Zukunft geben müssen, meint Joachim Effertz – und träumt trotzdem davon, irgendwann einmal für einen Neubau ein rotes Band durchzuschneiden.

Diese Aufgabe könnte aber nun zunächst dem Nachfolger von Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Bunse zuteil werden. Mit dem Neubau will sich das städtische Unternehmen in erster Linie logistische Aufgaben erleichtern.

Das Lager an der Linscheidstraße sei in erster Linie für den „täglichen Bedarf“ vorgesehen. Größere Teile wie besonders lange Rohre werden derzeit noch am Stortel gelagert. Das sei aber keine optimale Lösung, erläutert Bunse. Das Lager liegt in einem Überschwemmungsbereich und die Anfahrtwege fallen recht lang aus – vom Stortel ist es nicht mehr weit zur Werdohler Stadtgrenze.

Das Grundstück an der Westiger Straße liegt wesentlich verkehrsgünstiger – und es ist eben. „In Altena ist es ja nicht so leicht, ein gerades Grundstück zu finden“ meint Marc Bunse. An Fläche stehen rund 2100 Quadratmeter zur Verfügung; die neue Halle soll rund 300 Quadratmeter groß werden.

Der Zeitplan für das Vorhaben gestaltet sich so: Möglichst noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten ausgeschrieben und der Auftrag vergeben werden. Mit der Fertigstellung rechnen die Stadtwerke für Mitte des kommenden Jahres.

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